Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / 2 ° Schneeregen

Navigation:
Google+
Dresden-Film mitNicole Kidmanauf Eis gelegt: Thriller um Genforscher dafür bald in den Kinos

Dresden-Film mitNicole Kidmanauf Eis gelegt: Thriller um Genforscher dafür bald in den Kinos

Groß war die Freude, als im April 2011 durchsickerte, dass Hollywood-Star Nicole Kidman einen Film in Dresden drehen werde. Inzwischen sind beinahe zwei Jahre ins Land gegangen, doch im Zusammenhang mit der Produktion "The Danish Girl" tut sich nach wie vor nichts.

"Wir können Ihnen nicht sagen, wann die Dreharbeiten beginnen, denn das Projekt befindet sich bislang nicht konkret in der Planung, wurde aber auch nicht von Seiten der Produzenten abgesagt", erklärte eine Sprecherin des zuständigen Senator-Filmverleihs in Berlin gestern auf Anfrage.

"The Danish Girl" soll die Geschichte der weltweit ersten Geschlechtsumwandlung vor über 80 Jahren erzählen. Dresden bietet sich als Drehort an, denn das Skript beruht auf einer wahren Begebenheit. 1930 führte der damalige Chef der Dresdner Frauenklinik, Kurt Warnekros, eine geschlechtsangleichende Operation an dem dänischen Künstler Einar Wegener durch, der zuvor in Frauenkleidern sein vermeintliches "wahres Ich" erkannt hatte. Jenen Einar, der sich nach der OP Lili Elbe nannte, soll Nicole Kidman spielen.

Nach DNN-Informationen führten finanzielle und organisatorische Probleme zu ständigen Verzögerungen bei der Kinoproduktion. So werden weder Charlize Theron noch Rachel Weisz an der Seite von Kidman spielen. Beide Stars hätten wegen anderer Angebote ihre Zusage wieder zurückgezogen, heißt es. Auch der Sprecher der Dresdner Uniklinik, Holger Ostermeyer, hat nie wieder etwas von den Filmleuten gehört, seit sich Anfang 2011 sogenannte Location-Scouts im Auftrag der Produktionsfirma auf dem Gelände des Krankenhauses umgesehen hatten, schließlich spielte sich die wahre Geschichte zum Film genau hier ab. Gute Nachrichten gibt es derweil von einem anderen ehrgeizigen Kinoprojekt.

Der Science-Fiction-Thriller "Errors of the Human Body", der im Frühjahr 2011 zu einem großen Teil im Max-Planck-Institut für Molekulare Zellbiologie und Genetik sowie im Krankenhaus Dresden-Friedrichstadt gedreht wurde, ist fertig. "Wir sind derzeit auf internationaler Festival-Tournee, haben den Film zuletzt im australischen Melbourne und in Kanada gezeigt. Die Rückmeldungen sind sehr positiv", sagt eine Sprecherin der Produktionsfirma "High5Film". Sie hält es für wahrscheinlich, dass der Streifen mit Karoline Herfurth in der Hauptrolle noch im Laufe dieses Jahres in die deutschen Kinos kommt, auch wenn ein tatsächlicher Termin bislang nicht feststehe.

Erzählt wird in "Errors of the Human Body" die Geschichte des umstrittenen Genforschers Geoff Burton (Michael Eklund), der ans Zentrum für Regeneration und Genetik nach Dresden berufen wird und dort seiner alten Liebe Rebekka Müller (Karoline Herfurth) wiederbegegnet. Doch das Glück der beiden wird getrübt durch eine Verschwörung unter den Wissenschaftlern, der Burton langsam auf die Schliche kommt. Und plötzlich mutiert ein vermeintliches Wunder-Gen, das ewiges Leben verheißen könnte, zu einem Killervirus, der freigelassen verheerende Folgen für die Menschheit hätte.

Interessant ist nicht nur, dass die meisten Szenen dieser internationalen Produktion in Dresden entstanden (Regisseur Eron Sheean ist mit einem der Direktoren des Max-Planck-Instituts, Joe Howard, befreundet), sondern dass die Handlung selbst auch in der sächsischen Landeshauptstadt spielt, der Name Dresden also explizit genannt wird. Den Trailer zum Film finden Sie im Internet auf "YouTube".

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 14.02.2013

Christoph Stephan

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Boulevard
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Wettersponsor

Das Wetter in und um Dresden präsentiert Ihnen die Toskana-Therme Bad Schandau.