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Lokales Dresden-Debatte weder über noch made in Dresden - Eine Buddha-Figur erhitzt in München die Gemüter
Dresden Lokales Dresden-Debatte weder über noch made in Dresden - Eine Buddha-Figur erhitzt in München die Gemüter
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17:59 09.09.2015
Passanten betrachten die Buddha-Statue auf dem Viktualienmarkt in München. Der malaysische Künstler will damit darauf hinweisen, woher der ganze Asien-Kitsch stammt. Quelle: Elena Zelle, dpa
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Die Figur am Viktualienmarkt stammt freilich just von einem Buddhisten: Der malaysische Künstler Han Chong hat das Kunstwerk "Made in Dresden" für die Projektreihe "A Space Called Public" geschaffen und will damit auf die Globalisierung einer touristischen Sehenswürdigkeit hinweisen.

Dresden, daran wolle er erinnern, sei die heimliche Hauptstadt für Asien-Kitsch, sagte Chong Journalisten. Die meisten "Asiatica" für den europäischen Raum stammten nämlich von der Elbe, ist er überzeugt.

Anders als bei manchem Kunstwerk, das religiöse Gefühle verletzte wie etwa der gekreuzigte Frosch des Künstlers Martin Kippenberger, mag manchem bei dem Buddha auf dem Viktualienmarkt die religiöse Provokation nicht sofort bewusst sein. Der Ärger entzündet sich vor allem daran, dass der Buddha auf dem Rücken auf dem schmutzigen Boden liegt. "Mir würde es genügen, wenn man den Buddha aufrichtet oder auf einen Sockel stellt. Man könnte das "Made in Dresden" auf den Sockel schreiben oder als Schild danebenstellen. Dann wäre allen Seiten genüge getan", meint Jürgen Gräf von der Geschäftsstelle der Deutschen Buddhistischen Union (DBU) in München. Es gebe in der DBU aber auch andere Meinungen.

Die Figur einfach aufzurichten, würde die Idee des Künstlers regelrecht auf dem Kopf stellen, erklärt der Sprecher des Kulturreferats, Marc Gegenfurtner. Man überlege nun, aufgrund des anhaltenden Diskussionsbedarfs eine öffentliche Diskussion anzubieten.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 19.06.2013

dpa

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