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Lokales Das werden Asylsuchende die Stadt 2018 kosten
Dresden Lokales Das werden Asylsuchende die Stadt 2018 kosten
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07:52 30.11.2018
Symbolbild. Quelle: dpa
Dresden

Die Unterbringung und Be­treuung von Asylsuchenden in Dresden wird die Stadtkasse dieses Jahr unterm Strich voraussichtlich knapp 49 Millionen Euro kosten. Das geht aus einer Anfrage der AfD-Stadtratsfraktion an die Verwaltung hervor. Demnach beträgt die Summe je Geflüchteten knapp 18 000 Euro. Dabei handelt es sich um die Gesamtaufwendungen, die neben der Un­terbringung auch Kosten für die So­ziale Betreuung sowie Ausgaben für Personal und Sachkosten der Verwaltung mit einschließen.

Im vergangenen Jahr summierten sich die Ausgaben für Asylsuchende in Dresden auf 52,3 Millionen Euro. Damals lebten allerdings auch mehr Ge­flüchtete in der Stadt. Die Ausgaben pro Kopf lagen mit jeweils 16 000 Euro deutlich niedriger. Warum genau die Kosten dieses Jahr hö­her ausfallen – darüber gibt die Stadtverwaltung keine Auskunft, war von der AfD aber auch nicht mit abgefragt worden.

Allein die Unterbringung der Asylsuchenden kostet 2018 voraussichtlich etwa 23,7 Millionen Euro. Im Jahr zu­vor lag die Summe mit 23,2 Millionen Eu­ro ähnlich hoch. Um die Unterbringung und Betreuung der Menschen zu finanzieren, zahlt der Freistaat für jeden Geflüchteten eine Pauschale. Wie aus den Ausführungen hervorgeht, deckt diese aber nicht gänzlich die Kosten. Nach bisherigen Schätzungen beziffert die Verwaltung für 2017 das De­fizit pro Kopf auf 2166 Euro. Für dieses Jahr geht die Stadt von einer Lücke in Höhe von 4850 Euro aus. Sollte die Pauschale vom Freistaat nicht erhöht werden, wird 2019 mit einem Defizit in Höhe von 4580 Euro pro Kopf gerechnet.

Von seko

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