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Lokales Dr. Peter Lenk beantwortet den DNN-Fragebogen
Dresden Lokales Dr. Peter Lenk beantwortet den DNN-Fragebogen
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15:34 02.11.2016
Dr. Peter Lenk. Quelle: Anja Schneider
Dresden

Jede Woche dieselben Fragen, jede Woche andere Antworten. Der DNN-Fragebogen gibt Auskunft über Lebensansichten und -einsichten von Prominenten. Diese Woche antwortet Dr. Peter Lenk, Vorstandsvorsitzender des Fördervereins Lingnerschloss.


Sie haben drei Wünsche frei ...

eine Welt ohne Hunger, Krieg und Terror; Politiker mit identitätsstiftenden Zukunftsideen; Gesundheit und Wohlergehen für meine Familie.


Ihr Lebensmotto?

Es gibt nur selten etwas Schlechtes, was nicht auch eine gute Seite hätte.


Worauf sind Sie stolz?

Dinge erreicht zu haben, die nach Expertenurteil gar nicht möglich schienen.


Was ist Ihnen peinlich, wann werden Sie rot?

Wenn sich Männer in der Öffentlichkeit küssen.


Was schätzen Sie an sich?

Ausdauer und Zielstrebigkeit.


Was möchten Sie gern ändern?

Die Macht des Casinokapitalismus.


Worüber können Sie lachen?

Über intelligente politische Witze.


Wann hört bei Ihnen der Spaß auf?

Wenn es um die Würde von Menschen geht.


Was würden Sie für Geld nicht tun?

Tiere misshandeln.


Was ist für Sie Genuss?

Der Zusammenklang beglückender Sinneswahrnehmungen, z. B. Musik mit Gänsehauteffekt.


Wobei werden Sie schwach?

Bei böhmischem Sauerbraten mit Semmelknödeln.


Welcher Verzicht würde Ihnen am schwersten fallen?

Der Verzicht auf meine Kinder.


Haben Sie ein Vorbild?

In dieses Klischee passe ich nicht.


Wer ist der Held Ihrer Kindheit?

Robinson Crusoe.


Wo würden Sie leben, wenn nicht hier?

An keinem anderen Ort auf der Welt.


Mit wem würden Sie gern mal einen Monat tauschen?

Das möchte ich niemandem zumuten.


Welcher Politiker genießt Ihr Vertrauen?

Am ehesten Thomas de Maizière, der das brisanteste Ressort der aktuellen Bundesregierung führt.


Was würden Sie gern – auch gegen den Willen einer Mehrheit – durchsetzen?

Volksentscheide über zukunftswichtige Lebensfragen.


Wofür würden Sie viel Geld ausgeben?

Für die staatliche Förderung gemeinnütziger Tätigkeit.


Was fehlt Ihnen zum Glück?

Ein Pferd.


Wofür sind Sie dankbar?

Für die grundlegende Prägung durch Elternhaus, Freunde und Verwandte, für Gestaltungsräume und Vertrauen, die ich in meinem gesamten Berufsleben erfuhr und für das Verständnis meines familiären Umfeldes für meine zahlreichen Marotten und Eigenwilligkeiten.


Welches Ziel möchten Sie unbedingt noch erreichen?

Die Verwirklichung meiner Projektidee „Lingnerschloss“ einschließlich barrierefreier Lingnerbahn am Loschwitzer Elbhang in meiner Wahlheimat Dresden.


Was möchten Sie gern noch erleben?

Gesellschaftlichen Konsens darüber, dass die Wertschätzung christlicher Arbeitsethik nicht als rassistisches Gedankengut, sondern als kulturelle Grundlage unserer Lebensqualität zu verstehen ist.


Welchen Satz hätten Sie gern in Ihrer Grabrede?

Der Humor ist bei ihm nie zu kurz gekommen.


Wen möchten Sie im Jenseits treffen?

Da antworte ich mit dem Credo des Weimarer Geistesfürsten: „Nach drüben ist die Aussicht uns verrannt, Tor, wer dorthin die Augen blinzelnd richtet, sich über Wolken seinesgleichen dichtet, er stehe fest und sehe hier sich um! Dem Tüchtigen ist diese Welt nicht stumm.“

Zur Person: Dr. Peter Lenk

1939 geb. in Teplitz-Schönau (Teplice)

1957 Abitur am Dessauer Philanthropinum

1957 bis 1962 Studium der Physik an TH/TU Dresden

1962 bis 1971 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Ardenne-Institut Dresden

1971 bis 1990 Direktor für Technik und Ökonomie am Ardenne-Institut,

1991 bis 2007 Geschäftsführer Von Ardenne Anlagentechnik GmbH

seit 2002 Förderverein Lingnerschloss e. V., Gründungsinitiative und Vorstandsvorsitzender

Von DNN

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