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Lokales Diebestour durch Dresdner Geschäfte: Mit Bewährung gut bedient
Dresden Lokales Diebestour durch Dresdner Geschäfte: Mit Bewährung gut bedient
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10:22 19.11.2015

Da gibt es einige Vorverurteilungen, dies sieht sie aber gelassen. Termine beim Bewährungshelfer nimmt sie nicht war und auch die Verhandlung wollte sie schwänzen. Die Polizei musste sie ins Gericht bringen. Die Staatsanwaltschaft warf ihr Diebstahl in elf Fällen vor.

So soll sie in einem Haus, wo sie als Haushaltshilfe arbeitete, einen goldenen Armreif gestohlen haben. Bei der Hausdurchsuchung wurden Drogen und Zubehör sichergestellt, das Armband aber nicht gefunden. Die Angeklagte wies den Vorwurf auch entschieden zurück. Allerdings soll es in anderen Haushalten wo sie putzte, ähnliche Vorfälle gegeben haben. Die waren aber kein Thema dieser Verhandlung.

Die 37-Jährige ging in der ganzen Stadt auf Diebestour. Sie klaute in den Geschäften keine Billigwaren, sondern bevorzugt Markenprodukte - Parfüm von Chanel, teure Bekleidung. Manchmal beehrte sie die Läden zweimal am Tag. Sie wurde oft erwischt, was sie wohl nicht störte. Ein Detektiv bezeichnete sie als "namentlich bekannte Wiederholungstäterin". Erika W. muss zudem ein ausgesprochenes Glückskind gewesen sein. Sie fand immer, auch in teuren Läden, Waren ohne Sicherheitsetikett. Ob sie da nachgeholfen hat, ließ sich nicht beweisen. Das Diebesgut habe ihr kokainabhängiger Mann verkauft, der Erlös sei in Drogen und den Haushalt geflossen, erklärte sie.

Einige der Vorwürfe wurden eingestellt und Erika W. zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von einem Jahr und acht Monaten verurteilt, die für drei Jahre zur Bewährung ausgesetzt wurde. Da ist sie, alles in allem, gut weggekommen.

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