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Lokales Die neue Mitte? – Das DHMD geht rechten Ideologien und Bewegungen auf den Grund
Dresden Lokales Die neue Mitte? – Das DHMD geht rechten Ideologien und Bewegungen auf den Grund
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17:00 07.09.2018
Die Bedrohung von rechts sei deutlich vielfältiger und divergenter geworden. Nicht mehr nur gewaltbereite Neonazis arbeiteten an einer Erneuerung des deutschen Reiches, auch nationalkonservative Rechtspopulisten und völkische Nationalisten, Identitäre und Reichsbürger agitierten gegen die Bundesrepublik Deutschland, jeweils mit ganz eigenen Konzepten, Zielen und Strategien, so die Veranstalter. Quelle: Volkmar Heinz
Dresden

Die politische Landschaft Deutschlands gleicht zur Zeit einem Pulverfass. Im Begleitprogramm zur Sonderausstellung „Rassismus. Die Erfindung von Menschenrassen“, die im Deutschen-Hygiene Museum, Lingnerplatz 1, noch zu sehen ist findet vom 17. - 19. September eine Tagung mit Vorträgen und Praxisworkshops statt. Sie ist mit „Die neue Mitte? Rechte Ideologien und Bewegungen in Europa“ betitelt. Die Teilnahme kostet 60€, Ermäßigte zahlen 40€. Eine Anmeldung ist noch unter veranstaltungen@dhmd.de möglich. Los geht es am Montag um 14 Uhr.

Das Ziel der Tagung sei es, diese Vielfalt rechter Strömungen zu thematisieren und zugleich nach den verbindenden Elementen zu suchen: Welche Ideologien bilden die Versatzstücke für die unterschiedlichen Welterklärungsmodelle dieser Strömungen und welche gemeinsamen Ziele verbinden die verschiedenen Aktionsfelder am rechten Rand der Gesellschaft? Wie reagiert die Gesellschaft auf diese Transformationsprozesse, wie erfolgreich sind sie und wie werden sie in den Medien dargestellt?

Mit einem breiten Angebot aus Vorträgen und Workshops richtet sich die Tagung vor allem an jene, die in ihren beruflichen und privaten Kontexten mit diesen Herausforderungen konfrontiert werden. Auf der Tagung erhalten sie Hintergrundinformationen zu den einzelnen Akteuren und Strukturen und lernen Strategien für ihre tägliche Arbeit kennen.

Von Carolin Seyffert

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