Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Lokales Die meisten Berufspendler kommen aus Freital nach Dresden
Dresden Lokales Die meisten Berufspendler kommen aus Freital nach Dresden
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:41 25.01.2017
Die meisten Einpendler kommen den Zahlen zufolge mit 6520 aus Freital. Quelle: Dpa
Anzeige
Dresden

Knapp 90.000 Personen pendeln nach Dresden zum Arbeiten. Wie Matthias Leuschel von der Kommunalen Statistikstelle in einem Beitrag für „Dresden ins Zahlen“ schreibt, gab es Ende 2015 exakt 246.809 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in Dresden. Die Einpendler haben daran einen Anteil von 36,2 Prozent. Auf der Gegenseite fahren fast 52.000 Dresdnerinnen und Dresdner zu einer Arbeitsstelle außerhalb der Landeshauptstadt. Damit muss fast ein Viertel der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten zur Arbeitsstelle pendeln. In Summe hat Dresden einen Einpendlerüberschuss von rund 37.500 Personen, so Leuschel.

Die meisten Einpendler kommen aus dem nahen Umland, rund 40.000 Personen wohnen in den Dresdner Vororten. Die meisten Einpendler kommen den Zahlen zufolge mit 6520 aus Freital, gefolgt von Radebeul mit 5984 und Pirna mit 3771. Aus Heidenau reisen 2486 Personen zum Arbeiten in Dresden an. Dafür pendeln 2237 Dresdner nach Freital, 4464 nach Radebeul, 2273 nach Pirna und 1059 nach Heidenau. Ein Novum ist Kreischa: Während 818 Bewohner der Gemeinde in Dresden arbeiten, fahren 1489 Dresdner zur Arbeit nach Kreischa. Das dürfte vor allem an der großen Bavaria-Klinik liegen. Insgesamt arbeiten rund 24.000 Personen aus Dresden im nahen Umland, so die vorliegenden Zahlen.

Aus dem fernen Umland kommen die meisten Einpendler mit 1070 aus Dippoldiswalde, während 525 Dresdner in die Stadt im Osterzgebirge pendeln. Aus Tharandt kommen 707 Beschäftigte in die Landeshauptstadt, den umgekehrten Weg nehmen 146 Dresdner. Trotz einer guten wirtschaftlichen Entwicklung hat sich die Anzahl der Auspendler in andere Bundesländer zwischen 2009 und 2015 von fast 11.500 auf 13.500 Personen erhöht, so der Autor. Die Dresdner würden eine hohe Pendelbereitschaft in wohnortferne Regionen aufweisen.

Von Thomas Baumann-Hartwig

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

„Eine Infektion nach einer Operation im Krankenhaus ist das Schlimmste, was passieren kann“, sagt Prof. Dr. Torsten Kluba, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie des Städtischen Klinikums Dresden. Um das Risiko zu minimieren, setzen er und sein Team deshalb seit Beginn des neuen Jahres auf eine zusätzliche Vorsichtsmaßnahme.

25.01.2017
Lokales Hohe Hürden für „Dresdens neue grüne Mitte“ - Denkmalschutz bremst Stadtentwicklung

Der Sternplatz soll sich zur neuen grünen Mitte von Dresden entwickeln. Doch die Hürden sind hoch. Der Platz ist eine denkmalpflegerische Sacheinheit, und die Denkmalschützer wollen den Plänen der Stadtentwickler nicht folgen, sondern lieber alles beim Alten belassen.

24.01.2017
Lokales Bisheriges Angebot am bekannten Ort - Servicepunkt Dresden-Gorbitz wieder geöffnet

Der „Servicepunkt für Bürgerangelegenheiten“ im Stadtteil Dresden-Gorbitz hat ab sofort wieder geöffnet. Mit neuer Mannschaft startete das Gemeinschaftsprojekt von Sächsischem Umschulungs- und Fortbildungswerk, Jobcenter und Ortsamt Cotta am bekannten Ort.

24.01.2017
Anzeige