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Die Stadt baut Unterkunftsplätze für Asylbewerber ab

Wohnungen Die Stadt baut Unterkunftsplätze für Asylbewerber ab

Die Zahl der Asylbewerber sinkt im Vergleich zum Zustrom zwischen August 2015 und Frühjahr 2016, das Sozialamt benötigt weniger Unterkunftsplätze als noch im vergangenen Jahr in Wohnungen und Übergangswohnheimen. Bis April wird die Stadt insgesamt 244 sogenannte Gewährleistungswohnungen aufgeben.

Bis April wird die Stadt insgesamt 244 sogenannte Gewährleistungswohnungen aufgeben, in denen Asylbewerber untergebracht waren.

Quelle: Archiv

Dresden. Die Zahl der Asylbewerber sinkt im Vergleich zum Zustrom zwischen August 2015 und Frühjahr 2016, das Sozialamt benötigt weniger Unterkunftsplätze als noch im vergangenen Jahr in Wohnungen und Übergangswohnheimen. Bis April wird die Stadt insgesamt 244 sogenannte Gewährleistungswohnungen aufgeben, in denen Asylbewerber untergebracht waren. Die Rückgabe an den Vermieter – in den meisten Fällen an den Wohnungskonzern Vonovia – wird zum teuren Geschäft für die Stadt: Wie das Sozialamt auf Anfrage der DNN mitteilte, müssen rund 375 000 Euro in die Renovierung und Sanierung der Wohnungen investiert werden.

Die Mängel, Beschädigungen und Zerstörungen an der Substanz sind so groß, dass die Stadtverwaltung die städtische Tochtergesellschaft Stesad GmbH damit beauftragt hat, die Wohnungen wieder auf einen vernünftigen Stand zu bringen. „Die Stesad beauftragt über Rahmenzeitverträge die bauausführenden Firmen wie Maler, Fußbodenleger oder Tischler“, heißt es in der Antwort auf eine Anfrage dieser Zeitung. Die Stadt müsse „teilweise“ Mängel und Zerstörungen beheben. „Im Rahmen der Rücknahme von Wohnungen werden gelegentlich Mängel festgestellt, die vor der Wohnungsrückgabe an die Vermieter beziehungsweise Eigentümer zu beseitigen sind“, teilte das Sozialamt mit.

Die Wohnungen stehen dem Wohnungsmarkt wieder zur Verfügung, wenn die Asylbewerber ausgezogen sind und die Renovierung oder Sanierung erfolgt ist. Rund 3100 Plätze stehen der Stadt gegenwärtig in Wohnungen zur Verfügung. Die Auslastung beträgt laut Sozialamt rund 80 Prozent. Deshalb sollen entsprechend des sinkenden Bedarfs weitere Wohnungen gekündigt werden. Bereits Anfang des Jahres war von bis zu 680 Wohnungen die Rede, die bis Anfang 2018 aufgegeben werden könnten. Der Abbau erfolge im gesamten Stadtgebiet, vorrangig aber in den Plattenbaugebieten Prohlis und Gorbitz, in denen wegen des Angebots an günstigem Wohnraum die meisten Asylbewerber untergebracht worden waren.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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