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Lokales Die Parkgebühren steigen – irgendwann
Dresden Lokales Die Parkgebühren steigen – irgendwann
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17:54 19.02.2018
In Dresden sind die Parkgebühren stabil. Quelle: Archiv
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Dresden

Die Landeshauptstadt Dresden hat im vergangenen Jahr aus der Bewirtschaftung städtischer gebührenpflichtiger Parkplätze 8,1 Millionen Euro eingenommen. Das teilte der Geschäftsbereich Stadtentwicklung, Bau, Verkehr und Liegenschaften von Bürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (Bündnis 90/Die Grünen) auf Anfrage der DNN mit. Das sind rund 600 000 Euro weniger als 2016, die Einnahmen hinken den Forderungen der rot-grün-roten Stadtratsmehrheit deutlich hinterher: 10,35 Millionen Euro stehen für 2017 in den Büchern, 2018 sollen es sogar 11,2 Millionen Euro werden.

„Dresden erhöht die Parkgebühren“, hieß es nach Bekanntwerden der Einnahmeerwartungen, doch bislang hat sich in dieser Hinsicht nichts getan. Zwar wurden schon mehrfach Modellrechnungen diskutiert, wonach der Stundentarif in der Zone 1 von 1,50 Euro auf 2 Euro und in Zone 2 von 50 Cent auf 1 Euro steigen könnte, von einem Tagestarif in Höhe von 8 statt 6 Euro in der Innenstadt und 4 statt 3 Euro in den übrigen Gebieten war die Rede. Getan hat sich aber bislang nichts.

„Mehreinnahmen können durch Erweiterung des gebührenpflichtigen Parkens und bei der in Ansatz gebrachten Größenordnung vor allem durch Erhöhung der Parkgebühren erzielt werden“, weiß Schmidt-Lamontain und kündigte an, die Parkraumbewirtschaftung auszudehnen. So sollen im Regierungsviertel in der Inneren Neustadt zwischen Albertstraße und Glacisstraße Parkscheinautomaten aufgestellt werden.

Und höhere Parkgebühren? Werden kommen. „Die neue Parkgebührenordnung der Landeshauptstadt Dresden befindet sich noch in der verwaltungsinternen Abstimmung“, heißt es aus dem Haus Schmidt-Lamontain. Offenbar handelt es sich um eine ganz schwierige Materie, denn in der Abstimmung befindet sich die Preisliste schon seit mehreren Monaten. Wenn sie einmal die Gremien des Stadtrats erreicht, dürfte es dann ziemlich schnell gehen. Heißt: Vor der Sommerpause dürften die Gebühren steigen, wenn der Abstimmungsprozess in den nächsten Wochen ein Ende finden sollte.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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