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Lokales Die Harlem Globetrotters kommen am 7. Mai nach Dresden
Dresden Lokales Die Harlem Globetrotters kommen am 7. Mai nach Dresden
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09:38 24.03.2017
Spider Sharpless (l.) und Cheese Chisholm Quelle: Anja Schneider
Dresden

Die Basketball-Profis der Harlem Globetrotters machen ihrem Namen alle Ehre und ziehen derzeit mit ihrer Show quer durch die Republik. Ihre Show ist alles andere als gewöhnlicher Basketball. Seit mehreren Jahrzehnten touren die US-amerikanischen Ausnahme-Athleten in ständig wechselnder Besetzung rund um den Globus. Mittlerweile haben sie in 118 Ländern schon weit mehr als 20 000 Spiele absolviert. Mit ihrem Mix aus Basketball, Tricks und Slapstick-Einlagen konnten die Harlem Globetrotters bereits ein Millionenpublikum begeistern. Zwei der Globetrotters haben am Mittwoch im Rahmen ihrer Deutschland-Tournee Halt in Dresden gemacht: Bevor der New Yorker Cheese Chisholm und Spider Sharpless aus Plymouth, North Carolina, am 7. Mai mit den Harlem Globetrotters in die neue Ballsport-Arena kommen, haben sie die neue Halle mit ihrem LED-beleuchteten Glasboden schon begutachtet. Auch die Spieler der Nachwuchsmannschaft der Dresden Titans hatten die Möglichkeit, sich Tricks von den beiden Profis abzugucken.

Spider Sharpless und Cheese Chisholm von den Harlem Globetrotters waren am Mittwoch in Dresden.

Das Markenzeichen der Harlem Globetrotters ist der Mix aus Sport und Showeinlagen – Punktestand und Spielstatistiken werden bei ihren Spielen zur Nebensache. „Wer einer von uns werden möchte, der muss einfach den gewissen ’It-Faktor’ mitbringen“, sagt Cheese Chisholm. Der 30-Jährige spielt seit sieben Jahren für die Harlem Globetrotters. „Wir sind alle professionelle Spieler, aber du musst etwas Spezielles und Einzigartiges in das Team bringen.“

Neben zahlreichen Einträgen ins Guinness Buch der Rekorde und prominenten Ehrenmitgliedern wie Papst Franziskus oder Friedensnobelpreisträger Henry Kissinger kann das Team auf eine 90-jährige Geschichte zurückblicken: 1926, zu einer Zeit, als es afroamerikanischen Sportlern unmöglich war, in den Profiligen zu spielen, übernahm der US-amerikanische Unternehmer Abe Saperstein die Mannschaft der Savoy Big Five. In Chicago nahm Saperstein die talentiertesten Athleten in sein Team auf und formte aus ihnen die Harlem Globetrotters – obwohl kein einziger Spieler dieser Zeit aus dem New Yorker Bezirk Harlem, einem vornehmlich von Schwarzen bewohnter Stadtteil, stammte. „Harlem“ wegen der durchweg afroamerikanischen Zusammensetzung, „Globetrotters“ als Symbol der Weltgereistheit. In den 1930er und 40er Jahren gehörten die Globetrotters bereits zu den besten Profiteams der USA. Nur einer Liga durften sie nicht angehören – das war Schwarzen bis 1950 untersagt. Während ihrer Spiele fingen die Harlem Globetrotters an, aufsehenerregende Tricks und Showeinlagen einzustreuen. Und das Konzept hat sich bewährt.

Der Ticketverkauf ist bereits angelaufen, Karten gibt es ab 34,85 Euro unter anderem auf www.dnn-ticket.de

Von Juliane Weigt

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