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Lokales Die Dresdner Band „This Rite“ ist seit der Gründung vor knapp einem Jahr auf Erfolgskurs
Dresden Lokales Die Dresdner Band „This Rite“ ist seit der Gründung vor knapp einem Jahr auf Erfolgskurs
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12:46 18.09.2015
Die Dresdner Musiker der Band „This Rite“ gründeten sich im vergangenen Jahr und haben sich mit Leib und Seele dem Retro Rock verschrieben. Scannen Sie das Foto und sehen Sie ein Video der Band. Quelle: PR/Felix Gerhardt
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Dresden. Wenn die vier Musiker auf der Bühne stehen, dann sind sie scheinbar in ihrer eigenen Welt. Mit rockigen Riffs, eingängigen Texten und der rauchigen Stimme des Frontsängers zieht die vierköpfige Band aus Dresden ihre Zuhörer in den Bann. Die Bandmitglieder wippen im Takt der Songs, schließen ihre Augen und sind mit Leib und Seele Musiker. Sie lieben das, was sie tun und das merkt man ihnen auch an. Im sogenannten Retro Rock siedeln sich die vier Dresdner an und kreieren ihren eigenen Stil.

Sebastian, Viktor, Simon und Joe haben sich knapp einem Jahr eher durch Zufall gefunden. Letztere kannten sich bereits und jammten zusammen mit verschiedenen Musikern der Stadt. „Niemand von uns konnte jedoch gut genug singen“, sagt Gitarrist Viktor und lacht. So gingen sie mit Aushängen in der Uni und im Proberaum auf die Suche. Eine Anzeige in der Campuszeitung „Caz“ brachte dann den Erfolg. „Ich war gerade erst nach Dresden gezogen und wollte gern Musik machen“, so Frontsänger Sebastian. Also rief er kurzerhand bei Viktor an. Die Musiker trafen sich und spielten gemeinsam. Direkt waren sie auf einer Wellenlänge. Seitdem machen „This Rite“ die Rockszene in Dresden und der Umgebung unsicher.

Nach nur kurzer Zeit rockten sich die Musiker in die Herzen der Dresdner. Acht Monate nach ihrer Gründung setzten sie sich bei einem Bandcontest im Kiezklub gegen fünf andere Gruppen durch und gewann einen Auftritt beim „Unirocks Campusfestival“ an der Technischen Universität Dresden, auf dem 5000 Feierwütige das Gelände zum Beben brachten. „Das war so ein überwältigendes Gefühl“, so Gitarrist Viktor. Doch die Rocker genießen auch die kleinen Auftritte wie bei der Bunten Republik Neustadt in einem Hinterhof. „Erfolg ist für uns jeder Auftritt, bei dem wir merken, dass die Zuhörer glücklich sind“, erzählt Viktor.

Von Anfang haben sich die Dresdner gemeinsam dem Rock verschrieben. „Man kann viele Einflüsse wirken lassen und das macht diese Genre besonders“, so Sebastian. Die Rocker kreieren ihren eigenen Stil. Ihre Einflüsse sind unter anderem Led Zeppelin, Black Sabbath oder Deep Purple. Insgesamt zwölf eigene Songs haben sie bereits geschrieben und musikalisch unterlegt. „Unsere Musik soll echt sein, das ist das Wichtigste“, erklärt Viktor. Ein Demotape haben die vier Studenten im Juli aufgenommen. „Untouched“ heißt der erste Song, der im Studio aufgenommen wurde.

Der Bandname „This Rite“, zu deutsch „dieser Ritus“, entstand aus einer seltsamen und schrägen Situation heraus. Im Proberaum im Freital vergaßen die Musiker ein Handy im Flur, das sie zur Aufnahme ihrer Probe mitgebracht hatten. Am nächsten Morgen holte Viktor das Handy und hörte sich die Aufnahme der gesamten Nacht an. „Zuerst hörte man eine ganze Zeit lang nichts, aber dann wurde es gruselig“, sagt der Gitarrist lachend. Gegen 2.30 Uhr sind Gesänge zu hören, die die Musiker bis heute nicht zuordnen können. „Wir proben in einer Werkhalle an einem Waldrand. Die Türen waren verschlossen und wir haben keine Ahnung, was da zu hören ist“, so Viktor. Die Idee, dass sie vielleicht einen seltenen Ritus aufgenommen haben, brachte den Bandnamen „This Rite“ hervor.

Eine EP wollen die vier Studenten demnächst gemeinsam aufnehmen. „Wir haben nicht das nahe Ziel, Stadien zu füllen, aber wir möchten uns gern einen gewissen Ruf erspielen“, so Frontsänger Sebastian. Von heute auf morgen zum Star soll nicht der Weg der Band werden. Sie wollen sich den Erfolg selbst erarbeiten und auf dem Teppich bleiben. Die Dresdner haben sie bereits in ihre Herzen geschlossen und die Fanbase vergrößert sich zusehends. Abschließend sagt Viktor: „Wir machen unsere Musik mit voller Hingabe und das ist das Wichtigste.“

Weitere Informationen, Einblicke und Videos von der Band „This Rite“ gibt es im Internet unter www.facebook.com/thisrite.

Juliane Just

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