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Dresden Lokales Die Brühlsche Terrasse verliert die Barrieren
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14:32 03.05.2018
An der Brühlschen Terrasse bauen Arbeiter einen Fahrstuhl ins Ständehaus ein. Quelle: Anja Schneider
Dresden

 Die Bauarbeiten für einen behindertengerechten Aufzug an der Brühlschen Terrasse sind vorangeschritten. Im Ständehaus an der Brühlschen Terrasse werden Erd-, Beton- und Maurerarbeiten ausgeführt. Ende des Jahres soll der Aufzug in Betrieb gehen. Er wird im Gebäude des Oberlandesgerichtes Dresden errichtet. Denkmalschützer hatten sich vehement gegen einen Außenaufzug ausgesprochen.

„Die behindertengerechte Erschließung der Brühlschen Terrasse ist längst überfällig“, erklärte Hendrik Stalmann-Fischer, baupolitischer Sprecher der SPD-Fraktion. Die Sozialdemokraten und insbesondere Dietrich Ewers, Ortsbeirat in Altstadt, hatten sich viele Jahre für den Aufzug engagiert. „Ich wurde im August 2013 von Kunstmaler Marco Rosenkranz auf das Problem für gehbehinderte Bürger beim Übergang vom Schloßplatz zur Brühlschen Terrasse aufmerksam gemacht“, erinnerte sich Ewers.

Fünf Jahre später wird die Idee eines Aufzugs verwirklicht. „Darüber bin ich sehr froh und zufrieden“, so Ewers. Das äußere Erscheinungsbild von Brühlscher Terrasse und Ständehaus werde sich kaum verändern, ergänzte Stalmann-Fischer.

Der Aufzug kostet rund eine Million Euro und wird jeweils zur Hälfte von Landeshauptstadt Dresden und Freistaat Sachsen finanziert. Die jährlichen Betriebskosten von 40 000 Euro trägt der Freistaat allein. Mit dem Aufzug wird auch das Oberlandesgericht behindertenfreundlich erschlossen. Bisher mussten auf Rollstuhl angewiesene Personen über die Tiefgarage das Gebäude betreten. Jetzt wird der Zugang deutlich komfortabler.

Von tbh

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