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Die Betriebsfeuerwehr der TU Dresden wird 65

Wassershow zum Geburtstag Die Betriebsfeuerwehr der TU Dresden wird 65

1952 wurde die Betriebliche Feuerwehr der Technischen Universität Dresden gegründet. Um Nachwuchs müssen sie sich bis heute keine Sorgen machen. Ihr 65-jähriges Jubiläum feiern die Kameraden mit einer Wassershow zur Langen Nacht der Wissenschaften. Dabei werden sie von der Freiwilligen Feuerwehr Zug (b. Freiberg) und der Stadtteilfeuerwehr Dresden-Kaitz unterstützt.

Die Kameraden der Betriebsfeuerwehr der TU Dresden mit dem Kanzler der technischen Universität, Dr. Andreas Handschuh (Mitte).

Quelle: Betriebsfeuerwehr TU Dresden

Dresden. In den 50er Jahren hat sich an der Technischen Universität Dresden einiges getan. Neben vier neuen Fakultäten und dem Ausbau der Elektro- und Maschinenbaufakultät, sorgt seit dem Jahr 1952 die Betriebsfeuerwehr der TU für Sicherheit auf dem Campus. Klaus Liebich, Wehrleiter der Betrieblichen Feuerwehr, erinnert sich noch sehr gut an damals: „In den 50er Jahren war es für jeden größeren Betrieb Pflicht eine eigene Betriebsfeuerwehr zu haben, so auch an der Technischen Universität. Bis zur Wende hatten wir sogar noch einen Hauptamtlichen Wehrleiter.“

Vieles hat sich seitdem geändert und ist moderner geworden. Neben der Alarmierung über Sirene werden die meisten Kameraden jetzt auch per Handy über einen Einsatz informiert, berichtet Liebich gegenüber den DNN. Die Unterstützung des Kanzlers der TU Dresden und das Interesse der Mitarbeiter an der Arbeit bei der betrieblichen Feuerwehr hat jedoch auch nach 65 Jahren nicht nachgelassen.

Alle 26 Mitglieder der Betrieblichen Feuerwehr sind an der Universität angestellt oder studieren dort. „Die Kameradinnen und Kameraden kommen zum Großteil von Freiwilligen Feuerwehren und engagieren sich bei uns, solange sie an der TU arbeiten oder studieren. Unsere Truppe ist bunt gemischt, wir haben sowohl Doktoranten, Diplomingenieure, Studierende, Mitarbeiter aus den Fakultäten und dem Dezernat Liegenschaften, Technik und Sicherheit.“ Gerade die Nähe zur TU ist laut Liebich ein großer Vorteil, da die Kameraden dadurch eine gute Ortskenntnis haben. Das Durchschnittsalter der Feuerwehr liegt bei Mitte Dreißig.

Die Aufgaben der betrieblichen Feuerwehr sind sehr vielfältig. In vielen Fällen sind sie die ersten am Einsatzort und unterstützen die Berufsfeuerwehr, berichtet Liebich. Wir kümmern uns um den Brandschutz, beseitigen Wasser bei Starkregen oder umgefallene Bäume. Meistens kommen wir einmal im Monat zum Einsatz, wobei es sich oft auch um Fehlalarme handelt. Das ist aber immer eine gute Übung für den Ernstfall, wenn es zum Beispiel wirklich mal in einem Labor brennt.“ Ausgestattet ist das Einsatzfahrzeug der Betriebsfeuerwehr mit Tragkraftspritze, Schmutzwasserpumpen, Stromerzeuger, Motorkettensäge. In den nächsten Monaten folgt die Anschaffung neuer Atemschutztechnik. Finanziert wird die Ausrüstung dabei ausschließlich über die TU.

Auch über Nachwuchs muss sich die Betriebsfeuerwehr keine Sorgen machen. Laut Liebich sind alle Haken in der Fahrzeughalle der Betriebsfeuerwehr besetzt. Wir treffen uns jeden zweiten Freitag in der Fahrzeughalle auf dem TU-Gelände, wohin wir auch regelmäßig Interessierte für ein erstes Kennenlernen einladen. Voraussetzung ist, dass die Bewerber schon ausgebildet sind und in der Freiwilligen Feuerwehr in der Heimat zum Beispiel schon einen Atemschutzlehrgang oder einer Funkerlehrgang absolviert haben“, erzählt Liebich.

Zur Langen Nacht der Wissenschaften am 16. Juni wollen Liebich und seine Kameraden ihr 65-jähriges Bestehen feiern. Auch ehemalige Feuerwehrkameraden werden mit vor Ort sein: „Wir treffen unsere ehemaligen Kameraden immer wieder bei Veranstaltungen der Alters- und Ehrenabteilung des Dresdner Stadtfeuerwehrverbandes, also jetzt auch zu Langen Nacht der Wissenschaften“. Zu ihrem Jubiläum wird die Betriebsfeuerwehr der TU neben einer Einsatzübung und einer Fahrzeugausstellung auch eine Wassershow vorführen. Dann werden in einer 20-minütigen Veranstaltung aus ca. 40 Düsen bunte Wasserfontänen über zehn Meter in den Nachthimmel steigen. Die „Magic Water“ Show beginnt um 23 Uhr auf der Wiese hinter dem Hörsaalzentrum der TU Dresden.

Von Maraike Mirau

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