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Lokales Die Benzinpreise in Dresden steigen auf Rekordniveau – Experten geben Spartipps
Dresden Lokales Die Benzinpreise in Dresden steigen auf Rekordniveau – Experten geben Spartipps
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22:46 09.09.2015
Autofahren ist immer teurer geworden. Besonders heftig drehten Versicherer und Mineralölkonzerne an der Preisschraube. Quelle: Frank Leonhardt (Archiv)
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In Dresden lagen die Dieselpreise am Dienstag durchschnittlich bei 1,50 Euro je Liter, Benzin kostete laut dem Vergleichsportal clever-tanken.de bei vielen Dresdner Tankstellen 1,62 Euro je Liter. Um von dem teueren Kraftstoff im Tank möglichst viel zu haben, geben Experten vom ADAC, Auto Club Europa (ACE) und dem Verkehrsclub Deutschland (VCD) Tipps, wie sich die Kosten beim Fahren und Tanken drücken lassen:

An Discount-Tankstellen kosten Benzin und Diesel von gleicher Qualität häufig zwischen 2 und 4 Cent weniger als an Markenstationen. Außerdem seien die Kraftstoffpreise in ländlichen Regionen meist niedriger als in Städten oder an Autobahntankstellen, wo das Tanken am teuersten ist. Daraus ergeben sich im bundesweiten Preisvergleich Differenzen von bis zu 10 Cent pro Liter.

Extratouren zu einer günstigen Tankstelle sind in der Regel unsinnig: Wer sich eigens auf den Weg macht, um zum Beispiel einen Preisvorteil von 3 Cent auszukosten, und 50 Liter tanken will, spart rein rechnerisch 1,50 Euro. Das entspricht ungefähr einem Liter Kraftstoff, mit dem viele Autos keine 15 Kilometer weit kommen. Berücksichtigt man noch den Fahrzeugverschleiß, rentieren sich bestenfalls 10 Kilometer Umweg, um an möglichst günstigen Sprit zu kommen.

Vorausschauend fahren und eine niedrige Motordrehzahl unter 2000 Umdrehungen pro Minute - diese Kombination bietet das größte Spritsparpotenzial. Das heißt: Nach dem Anfahren zügig den zweiten Gang einlegen, bei Tempo 30 in den dritten Gang wechseln, bei 40 in den vierten und ab 50 in den höchsten Gang.

Rollt der Wagen, sollte ein Gang eingelegt sein und der Fuß nicht auf der Kupplung stehen, weil Autos dann meist keinen Kraftstoff verbrennen. Bei voraussichtlichen Standzeiten ab zehn Sekunden, zum Beispiel vor roten Ampeln, lohnt es sich, den Motor abzuschalten. Beim Anlassen kein Gas geben.

Das Fahrtempo auf Autobahnen sollte maximal 120 km/h betragen. Ab 100 km/h treibt der Luftwiderstand den Verbrauch überproportional in die Höhe. In dichtem Verkehr möglichst selten zu bremsen und wieder anzufahren, zahlt sich mit Blick auf den Verbrauch ebenfalls aus.

- Ein erhöhter Reifendruck von maximal 0,5 bar über den Herstellerempfehlungen bringt bei gemäßigter Fahrweise eine Spritersparnis von bis zu drei Prozent. Weitere zwei bis fünf Prozent sind mit Leichtlaufmotoröl möglich, das bedenkenlos in Autos verwendet werden kann, die jünger als zehn Jahre sind. Unnötiger Ballast sollte aus dem Kofferraum verschwinden, denn mit dem Gewicht steigt der Spritdurst von Fahrzeugen.

dbr/dpa

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