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Lokales Deutsches Luft- und Raumfahrtzentrum gründet Software-Institut in Dresden
Dresden Lokales Deutsches Luft- und Raumfahrtzentrum gründet Software-Institut in Dresden
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08:50 30.06.2017
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt erforscht – wie hier in einem Institut in Hessen – die Zukunft des Fliegens. Nun soll auch in Dresden daran geforscht werden.  Quelle: dpa
Berlin/Dresden.

 Dresden erhält ein Institut für „Softwaremethoden zur Produkt-Virtualisierung“. Das hat am Donnerstag der Senat des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) beschlossen. Sachsens Landeshauptstadt bekommt damit eines von sieben neuen Instituten, die das DLR im Auftrag des Deutschen Bundestages gründen soll. In Dresden werden im Endausbau rund 80 Wissenschaftler arbeiten.

Visualisierung für Flugzeug-Entwickler

„Mit seiner Schwerpunktsetzung wird das von meinem Haus und von mir vorangetriebene Softwareinstitut eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung von industriebezogenen Softwaremethoden spielen und optimal die Forschungs- und Industrielandschaft im Freistaat befruchten“, kommentierte der sächsische Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) die Senatsentscheidung. Das neue Institut in Dresden soll eine Art virtuelles Flugzeug schaffen: eine visuelle Simulation neuer Jets, die sich noch in der Entwicklung befinden. Dies soll den Entwurf und die Zertifizierung neuer Flugzeuge verbessern.

DLR plant insgesamt sieben neue Digitalisierungs-Institute

Auch die anderen sechs neuen Forschungseinrichtungen werden sich mit verschiedenen Herausforderungen der digitalen Transformation beschäftigen. Der Bundestag hat dem DLR dafür jährlich 42 Millionen Euro zusätzlich bewilligt.„Mit den neuen Instituten wird das DLR zu Lösungen bei der Digitalisierung von Industrieprozessen, der Energieversorgung und einer intelligenten Mobilität beitragen sowie wirtschaftlich hochrelevante Technologien weiterentwickeln“, kommentierte Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries.

Auch Big Data im Fokus

Laut Bundesministerium sollen die neuen Institute in Augsburg, Dresden und zwei Hamburger Einrichtungen künftig die Digitalisierung der Luftfahrtforschung („virtuelles Flugzeug“) vorantreiben. „In Oldenburg werden Beiträge zur Bewältigung der Energiewende erforscht. Beim künftigen Institut in Bremerhaven geht es um Lösungen zum Schutz kritischer maritimer Infrastrukturen (Häfen, Handelsrouten, Schiffe, aber auch Off-Shore-Windkraftanlagen). Das Institut in Jena beschäftigt sich mit „Big & Smart Data“ in der Raumfahrt.“

http://www.dlr.de/dlr/desktopdefault.aspx/tabid-10002/

Von Heiko Weckbrodt

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