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Deutsche Wohnen Gruppe kauft Areal an der Dresdner Könneritzstraße

500 neue Wohnungen statt DDR-Plattenbau Deutsche Wohnen Gruppe kauft Areal an der Dresdner Könneritzstraße

Am Plattenbauhochhaus an der Könneritzstraße 25 werden voraussichtlich noch in diesem Jahr die Abrissbagger anrollen. Die Deutsche Wohnen Gruppe hat das 17 000 Quadratmeter große Grundstück in Sichtweite von Bahnhof Mitte und dem neuen Kraftwerk Mitte gekauft und will dort rund 500 Wohnungen errichten.

Noch in diesem Jahr sollen die Abrissbagger anrollen.

Quelle: Dietrich Flechtner/Archiv

Dresden. Am Plattenbauhochhaus an der Könneritzstraße 25 werden voraussichtlich noch in diesem Jahr die Abrissbagger anrollen. Die Deutsche Wohnen Gruppe hat das 17 000 Quadratmeter große Grundstück in Sichtweite von Bahnhof Mitte und dem neuen Kraftwerk Mitte gekauft und will dort in einem neuen Quartier rund 500 Wohnungen errichten, wovon fünf Prozent als sozialer Wohnungsbau vorgesehen sind. Das Gesamtvolumen der Entwicklung beträgt etwa 150 Millionen Euro.

So soll das neue Quartier aussehen

So soll das neue Quartier aussehen.

Quelle: Büro Nöfer

Verkäufer des Areals sind Christoph Dross und die Optima-Aegidius-Firmengruppe um die Brüder Dres. Laub aus München, die sich nach eigenen Angaben aus strategischen Gründen von dem Großprojekt getrennt haben, da man derzeit andere Investitionen in Wohn- und Gewerbeimmobilien insbesondere in München und Berlin im Fokus hat. Sie hatten das Grundstück 2013 mit einer Projektgesellschaft erworben und gemeinsam mit dem Stadtplanungsamt der Landeshauptstadt weiterentwickelt.

In einem Werkstattverfahren wurde das Büro Nöfer aus Berlin, das auch den Wettbewerb um den Wiederaufbau des Palais Riesch an der Frauenkirche gewonnen hat, als Sieger ausgewählt. Im Frühsommer 2017 wurde der Satzungsbeschluss für den Bebauungsplan gefasst und vom Stadtrat schließlich einstimmig genehmigt. Der Bau soll noch in diesem Jahr beginnen.

In dem Gebäude war zu DDR-Zeiten das Kombinat VEB Elektrobau beheimatet. Zuletzt waren hier mehr als 150 Start-up-Unternehmen, Kreative und Künstler unter dem Motto „Ein Quadratmeter für fünf Euro“ untergekommen. Auch die Dresdner Obdachlosenzeitung „drobs“ hat in dem Plattenbau ihren Sitz, sucht aber bereits nach neuen Räumlichkeiten (DNN berichteten).

Von Christin Grödel

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