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Lokales Deutsche Meisterschaften im Steyer-Stadion
Dresden Lokales Deutsche Meisterschaften im Steyer-Stadion
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19:58 20.09.2018
Soll bis 2024 umgebaut und saniert werden: Das Heinz-Steyer-Stadion. Quelle: Dietrich Flechtner
Dresden

2024 sollen die Deutschen Meisterschaften in der Leichtathletik im Heinz-Steyer-Stadion stattfinden. „Als Olympia-Qualifikation für Paris“, erklärte Professor Harald Grothkopp, Vizepräsident des Deutschen Leichtathletikverbandes (DLV), vor dem Stadtrat. In den Jahren danach könnten regelmäßig internationale Wettkämpfe im Nachwuchs- und Seniorenbereich in Dresden stattfinden. „Wir wollen auch das Goldene Oval wiederbeleben“, kündigte Grothkopp an.

Voraussetzung: Das Steyer-Stadion ist 2024 fertig umgebaut und saniert.„Das ist unser Ziel“, erklärt Torsten Schulze, sportpolitischer Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen. Dieses Ziel könne der Bauherr Landeshauptstadt aber nur erreichen, wenn er ausgetretene Pfade verlasse und sich bei Planung und Bauausführung effizienter Methoden bedienet. Der Sportausschuss des Stadtrats hat einstimmig beschlossen, dass die Stadt beim Bau des Heinz-Steyer-Stadions den wettbewerblichen Dialog anwendet.

Mit diesem Verfahren hat die Verwaltung beim Umbau des Kraftwerks Mitte zu Spielstätten für die Staatsoperette und das theater junge generation beste Erfahrungen gemacht. Der Bauherr gibt einen Preis vor – im Fall des Heinz-Steyer-Stadions sind das rund 33 Millionen Euro – und handelt mit Arbeitsgemeinschaften aus Planern und Baufirmen aus, welche Leistungen es dafür gibt. Damit sind Mehrkosten theoretisch ausgeschlossen, weil die ausführende Arbeitsgemeinschaft für die Kosteneinhaltung verantwortlich ist und nicht der Bauherr.

Praktisch gibt es dann wie beim Kraftwerk Mitte doch Überschreitungen. Der Baugrund barg teure Überraschungen in sich, das führte zu Mehrausgaben und einem Zeitverzug, der durch weitere Mehrausgaben aufgeholt werden musste. Rund zehn Prozent Mehrkosten seien beim Kraftwerk Mitte angefallen, so Schulze. „Das ist ein sehr guter Wert.“

Die Sportpolitiker Thomas Blümel (SPD) und Jens Genschmar begrüßten den Umbau des Stadions. Die Stadt verfüge über die Mittel, sich dieses Projekt zu leisten, erklärten der Sozialdemokrat und der Liberale. CDU-Sportpolitikerin Anke Wagner lobte Sportbürgermeister Peter Lames (SPD) für sein Bekenntnis zum Steyer-Stadion. Die Christdemokraten forderten, dass die lokale Wirtschaft an dem Projekt beteiligt wird.

Der Stadtrat stimmte einstimmig für das Umbaukonzept der Stadtverwaltung und den wettbewerblichen Dialog.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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