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Der Wohnungsmarkt in Dresden heizt sich auf

Angebot und Nachfrage Der Wohnungsmarkt in Dresden heizt sich auf

Für Immobilienexperten zeichnet sich auf dem Wohnungsmarkt in Großstädten seit einige Zeit eine bedrohliche Entwicklung ab: Immer weiter steigende Preise könnten sich als Blase erweisen, die irgendwann platzt. Jetzt deuten auch Zahlen für Dresden auf eine Aufheizung des Marktes hin.

Jetzt deuten auch Zahlen für Dresden auf eine Aufheizung des Marktes hin.

Quelle: dpa

Dresden. Für Immobilienexperten zeichnet sich auf dem Wohnungsmarkt in Großstädten seit einige Zeit eine bedrohliche Entwicklung ab: Immer weiter steigende Preise könnten sich als Blase erweisen, die irgendwann platzt. Jetzt deuten auch Zahlen für Dresden auf eine Aufheizung des Marktes hin. Platzt eine Immobilienblase könnten heute teuer erworbene Immobilien später beim Verkauf unter den Preiserwartungen der Besitzer bleiben.

In Dresden, Leipzig, Nürnberg und Berlin sind die Angebot auf dem Wohnungsmarkt heute schon prozentual deutlich teurer als die Erwartungen der Käufer. Nach Zahlen des Immobilienportals immowelt.de weichen in Dresden die Wünsche der Kaufinteressenten inzwischen deutlich von der Angebotslage ab. Im zurückliegenden Quartal seien Immobilien im Mittel für 2160 Euro je Quadratmeter angeboten worden, der Nachfragepreis habe mit 1950 Euro um 10 Prozent niedriger gelegen. In Dresden existiere ein großer verfügbarer Bestand, neben dem Neubauprojekte um die Gunst der Käufer buhlen. Die 3253 im vergangenen Jahr genehmigten Wohnungen ließen erwarten, dass Angebotspreise und Nachfrage weiter auseinanderdriften werden.

In Leipzig liege die Differenz bereits bei 23 Prozent. Kaufimmobilien wurden im 1. Quartal 2017 für 2060 Euro im Mittel (Median) angeboten. Die Käufer in Leipzig hätten aber auf immowelt.de Objekte für durchschnittlich 1590 Euro nachgefragt. In Nürnberg sei eine ähnliche Entwicklung wie in Dresden zu verzeichnen. Unter den Millionenstädten komme bislang nur Berlin auf eine solche Differenz. Hamburg, München und Köln würden nur bei zwei bis sechs Prozent liegen. Demgegenüber würden in Essen deutlich teurere Immobilien nachgefragt als angeboten. In Berlin liege der Angebotspreis bei 3600 Euro und der Nachfragepreis bei 3260 Euro pro Quadratmeter, in Essen liege die Spanne zwischen 1380 Euro (Angebot) und 1430 Euro (Nachfrage).

Für die Analyse wurden mehr als 43.400 Angebote untersucht, die im 1. Quartal auf immowelt.de inseriert wurden. Die Preise sind jeweils Angebots-, keine Abschlusspreise und geben den Median der im 1. Quartal 2017 angebotenen Wohnungen und Häuser wieder. Der Median ist der mittlere Wert der Angebotspreise. Für die Nachfragepreise wurden die Anfragen auf die angebotenen Objekte untersucht und ebenfalls der Median gebildet. Auch hier handelt es sich nicht um Abschlusspreise.

DNN

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