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Lokales „Der Schnelle Joseph“: Dresdner Lieferdienst mit Liebe zu gutem Essen
Dresden Lokales „Der Schnelle Joseph“: Dresdner Lieferdienst mit Liebe zu gutem Essen
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12:22 30.08.2016
Die Gründer vom Lieferdienst „Der Schnelle Joseph“: Roger Lehner, Florian Lange und Joseph Walther (v.l.)  Quelle: Dietrich Flechtner
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Dresden

 Seit dem 13. Juli beliefert der „Schnelle Joseph“ mit dem Fahrrad nun Hungrige in der Neustadt, dem Hechtviertel und in Pieschen. Dabei können die Kunden aus verschiedenen Gerichten von diversen Restaurants wählen und sich das Essen entweder nach Hause oder auch spontan an die Elbe liefern lassen. Die Gründer von dem Lieferdienst sind die drei Freunde und Jungunternehmer Joseph Walther, Florian Lange und Roger Lehner.

Alle drei lieben gutes Essen und die zahlreichen Lokale, welche in der Neustadt so angeboten werden. Beim gemeinsamen Kochen kam dann schließlich die Frage auf, weshalb die bei ihnen so beliebten kleineren Restaurants und Imbisse in Dresden nicht liefern. So entstand dann die Idee vom eigenen Bringdienst „Der Schnelle Joseph“. Dadurch wollten die drei Freunde nun selbst als Lieferanten für die Neustädter Lokale einspringen und den Kunden so ermöglichen, sich direkt vom Lieblingsrestaurant beliefern zu lassen. Seit dem 13. Juli ist „der Schnelle Joseph“ jetzt nun unterwegs, um Hungrige in der Neustadt, dem Hechtviertel und in Pieschen mit einer breiten Auswahl an Speisen zu versorgen.

Das Besondere: Die Gerichte werden ausschließlich mit dem Fahrrad geliefert. Das soll auch so beibehalten werden, denn den jungen Männern liegt die Umwelt am Herzen. „Uns ist wichtig, das Essen ökologisch auszutragen und dass man nicht extra mit dem Auto fährt, um eine Pizza zu liefern.“ Außerdem wäre man meistens in der stark befahrenen Neustadt eh mit dem Fahrrad schneller, erklärt Walther. Auf diese Weise konnten die Freunde nun die gemeinsame Liebe zu gutem Essen und dem Fahrradfahren verbinden.

Bereits neun Neustädter Lokale kooperieren mit dem Lieferdienst und weitere sind in Planung. „Unser Ziel ist es, eine möglichst große Auswahl an unterschiedlichen Gerichten zur Verfügung zu stellen“, meint Lehner.

Das Konzept geht auf. So können die Jungunternehmer nach den ersten anderthalb Monaten auf eine durchgehend positive Resonanz blicken. „Die Zahl der Bestellungen hat sich von Woche zu Woche gesteigert. Alle Kunden waren zufrieden und satt“, so Walther. Dabei hätten ihnen vor allem regnerische Tage und die Faulheit, am Sonntag zu kochen, sehr in die Hände gespielt. Ein besonderes Highlight ist, dass das Essen nicht nur nach Hause geliefert wird, sondern man es sich außerdem auch bequem in den Alaunpark oder auch ans Elbufer bringen lassen kann. Dieses Angebot hätten zum Beispiel auch viele Besucher vom diesjährigen Palais Sommer wahrgenommen.

Bislang wurde für einen Lieferbetrag von 3 Euro mittwochs bis sonntags zwischen 17 und 22 Uhr geliefert. Aufgrund der hohen Nachfrage soll der „Schnelle Joseph“ ab dem 5. September schließlich an allen Tagen der Woche zur Verfügung stehen. Obwohl ihre Idee bereits zu Beginn bei ihrer Crowdfunding-Kampagne auf positives Feedback stieß, sind die Freunde doch erstaunt, wie einwandfrei alles bisher geklappt hat. „Anfangs muss man sich natürlich erst einmal mit den Restaurants einspielen und alles organisieren. Aber bisher sind keinerlei Probleme aufgekommen“, so Lehner.

Und auch ein weiteres Projekt haben die drei Initiatoren vom „Schnellen Joseph“ in Planung: Ab Herbst möchten sie neben dem Essen auch noch Filme aus der Mediathek „Phase IV“ mitliefern. Dann könnte man sich beim Verzehr von Pizza oder Burger dann noch gemütlich vom passenden Hollywood-Streifen unterhalten lassen.

Von Marie Zoe Vanherpe

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