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Lokales Der „Schäfer“ der Frauenkirche Dresden im Gespräch
Dresden Lokales Der „Schäfer“ der Frauenkirche Dresden im Gespräch
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12:00 18.10.2017
Schafe des Hirten Dieter Schlafke weideten 1957 vor der zerstörten Frauenkirche. Nun spricht der Mann über seine Lebenserfahrungen. Quelle: SLUB Dresden / Deutsche Fotothek / Walter Möbius
Dresden

Es ist eine der ungewöhnlichsten Aufnahmen von der zerstörten Dresdner Frauenkirche: 1957 hat Walter Möbius eine Schafherde vor der Ruine fotografiert. Den Mann, der sie damals hütete, kann man jetzt bei einem Abend in der Unterkirche der Frauenkirche (Zugang durch Eingang F) am Donnerstag, 19. Oktober, 20 Uhr, kennenlernen. Dieter Schlafke heißt er, ist heute 83 Jahre alt und lebt in Panschwitz-Kuckau.

Frank Richter von der Frauenkirchenstiftung hat ihn ausfindig gemacht und eingeladen. Er will mit dem „Schäfer der Frauenkirche“ über dessen Lebenserinnerungen und Lebenserfahrungen sprechen. Außerdem soll es um biblisch-symbolische Bezüge dieses Berufes gehen. Das lateinische Wort für Schäfer, „pastor“, wurde seit dem 14. Jahrhundert zur Bezeichnung der Geistlichen als „Seelenhirten“ verwendet, nach der Reformation nur für die evangelischen.

Sprechen wollen die beiden auch über die ganz irdischen Bedingungen dafür im damals neu entstehenden Dresden. Schließlich will Frank Richter mit Dieter Schlafke, der evangelischer Christ ist, über den Glauben als beständig tragende Kraft reden.

Von gä

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