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Der Moskauer Circus gastiert auf der Cockerwiese

Höhenflüge und irdische Späße Der Moskauer Circus gastiert auf der Cockerwiese

Weihnachtscircus, Roncalli, Sarrasani, Chinesischer Staatscircus – die Dresdner konnten schon viele zirzensische Darbietungen erleben und sind ein entsprechend „erfahrenes“ Publikum. Nun hat sich zum ersten Mal der Moskauer Circus angekündigt. Vom 14. bis zum 31. Juli macht er auf seiner Tournee Station auf der Cockerwiese.

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Leyla, die „Königin der Luft“, beeindruckt am Vertikalseil mit waghalsigen akrobatischen Nummern.

Quelle: PR

Dresden. Weihnachtscircus, Roncalli, Sarrasani, Chinesischer Staatscircus – die Dresdner konnten schon viele zirzensische Darbietungen erleben und sind ein entsprechend „erfahrenes“ Publikum. Nun hat sich zum ersten Mal der Moskauer Circus angekündigt. Vom 14. bis zum 31. Juli macht er auf seiner Tournee Station auf der Cockerwiese und verspricht ein Show-Erlebnis für die ganze Familie. Neben den vielen Sommerferien-Angeboten kann vielleicht auch der Zirkus eine willkommene Abwechslung sein.

Wie die Organisatoren mitteilen, werden unter dem Motto „fifty – fifty“ traditionelle Zirkuskunst und modernes Entertainment miteinander verbunden. Sensationen, Show-Effekt und Spaß sind ausschließlich menschengemacht, das heißt: Auf Tiere verzichtet der Moskauer Circus „nicht zuletzt aus Gründen des Tierschutzes“, wie es heißt. Dafür werden unter anderem Miss Sandra und die „Königin der Luft“, Leyla, mit waghalsigen akrobatischen Nummern beeindrucken. Star in der Manege dürfte der international bekannte Clown Gagik sein. Er kommt mit seiner berühmten Charlie-Chaplin-Parodie nach Dresden.

„Manchmal fühle ich mich meinem Idol Charlie Chaplin sehr nahe. Es ist, als ob er mich auf meinem Lebensweg begleitet“, bekennt der knapp 50-jährige, der am liebsten einmal auf der Bühne oder in der Manege sterben würde. Gagik Avetisyan ist Armenier und 1,52 Meter klein. In seiner Kunst aber beweist er Größe. Schon als Kind zog es ihn zum Theater, wo ihn besonders die komischen Rollen anzogen. Bis 1994 spielte er auf Bühnen, in Film- und TV-Produktionen, danach wurde der Zirkus sein Zuhause. Dort hat er nicht zuletzt einige Jahre mit dem berühmten Oleg Popov zusammengearbeitet.

„Ein Clown sollte in erster Linie auch ein guter Psychologe sein“, findet Gagik und er empfiehlt, im Herzen fröhlich zu sein, denn: „Lachen verlängert das Leben.“

Von Genia Bleier

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