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Dresden Lokales Der Mosaikbrunnen im Großen Garten Dresden sprudelt wieder
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09:24 08.09.2016
Jetzt leuchtet er abends wieder, der Mosaikbrunnen im Großen Garten. Seine Sanierung hat länger gedauert als gedacht und 330.000 Euro gekostet. Quelle: Anja Schneider
Dresden

Nun ist es endlich soweit: Nach fast zweijähriger umfassender Sanierung wurde am Donnerstagabend der Mosaikbrunnen im Großen Garten mit Wasserspiel und Beleuchtung wieder in Betrieb genommen.

Die Geduld der Dresdner, die den Mosaikbrunnen ins Herz geschlossen haben, wurde arg strapaziert. Spätestens für diesen Sommer war der Abschluss der Arbeiten angekündigt worden. Dann fehlte mal dies, klappte jenes nicht. Doch nun: Ende gut – alles gut. Die Dresdner werden sich das stimmungsvolle Schauspiel, das der Brunnen zu spätabendlicher Stunde mit zugeschalteter Beleuchtung bietet, zweifellos sehr schnell anschauen wollen.

Wasserspiel und Nachtbeleuchtung Quelle: Anja Schneider

Mit der Sanierung der Mosaike der unteren Brunnenschale begann die Sanierung im Dezember 2014. Für die Arbeiten, die unter Federführung des Staatsbetriebes Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB) liefen, stellte der Freistaat Sachsen rund 330  000 Euro zur Verfügung.

Der Sanierung gingen umfangreiche Untersuchungen für ein Sanierungskonzept mit der Denkmalpflege voraus. Es folgten Instandsetzungsarbeiten, statisch-konstruktive und restauratorische Leistungen. Das Ziel aller Leistungen war der Erhalt der originalen Mosaike, die Erneuerung der Rohbau-Unterkonstruktion des unteren Brunnenbeckens, der Einbau der Fundamente und einer neuen Brunnentechnik sowie die Erneuerung der Wintereinhausung.

„Schön, dass wir den Mosaikbrunnen nun wieder in Betrieb nehmen und in seiner ganzen Pracht präsentieren können. Er ist ein wahres Kleinod und bei den Menschen sehr beliebt, zahlreiche Anfragen haben uns das bestätigt“, freut sich Christian Stiefler, Geschäftsführer der Staatlichen Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen GmbH.

Der Mosaikbrunnen wurde im Jahr 1926 im Rahmen einer Jubiläums-Gartenbauausstellung zum 100-jährigen Bestehen der Sächsischen Gesellschaft für Botanik und Gartenbau „Flora“ nach einem Entwurf von Hans Poelzig ursprünglich als temporäre Anlage errichtet. Seit Bestehen wurde der Mosaikbrunnen in mehreren Sanierungsphasen in seinem Bestand gesichert und die Funktionstüchtigkeit der Wasserspiele aufrechterhalten.

Zuletzt sind in den Jahren 2006 und 2007 die oberen Brunnenkelche (Blütenform) neu aufgebaut worden. Die untere Brunnenschale zeigte Rissschäden und war undicht. Die sich unter der Mosaikoberfläche befindliche Stahlbetonkonstruktion der Brunnenschale wies durch den ständigen Wassereintritt ebenfalls Schäden auf. Zudem besaß das Brunnenbauwerk eine unzureichende Fundamentierung.

Nun bleiben den Spaziergängern im Großen Garten noch wenige Wochen Zeit, sich an Wasserspiel und Nachtbeleuchtung zu erfreuen. Dann wird die Schönheit für einen schadlosen Winterschlaf eingehaust.

Von Peter Weckbrodt

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