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Lokales Der Dresdner Fernsehturmverein fordert weiter einen Bürgerentscheid
Dresden Lokales Der Dresdner Fernsehturmverein fordert weiter einen Bürgerentscheid
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12:19 30.06.2017
Das Wohngebiet am Oberwachwitzer Weg liegt im direkten Einzugsbereich des Fernsehturms. Sollten bald wieder täglich Tausende Touristen zur „Wachwitzer Nadel“ strömen, wären die Anwohner direkt betroffen. Trotzdem sprachen sich bei einer DNN-Umfrage vor Ort die meisten für eine Wiedereröffnung aus.  Quelle: dpa/Archiv
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Dresden

 Bei der Jahreshauptversammlung des Fernsehturmvereins drehte sich neben der turnusmäßigen Vorstandswahl am Mittwoch noch einmal alles um die Machbarkeitsstudie zur Wiedereröffnung des Wahrzeichens. So habe der Verein die Studie nun genauestens analysiert und einige Ungereimtheiten entdeckt. „Wir denken, dass nicht alle notwendigen Aspekte ausreichend beleuchtet worden sind“, erklärte Vereinssprecherin Barbara Lässig. Vor allem das Thema Seilbahn und Umweltschutz stoßen auf Unverständnis.

Debatte um Fernsehturm: Das sagen die Anwohner

Deshalb habe man die Studie nun einigen Experten und Seilbahnbauern übermittelt, um Argumente aus der Studie noch einmal aus einem anderen Licht betrachten zu lassen. Zudem schworen sich die rund 40 Mitglieder für die Zukunft ein. „Wir waren noch nie so weit wie jetzt, wir werden dranbleiben“, so Lässig. Eine der größten Baustellen sei natürlich auch die Eigentumsfrage des Turms. So könne man schwer mit fremden Besitz planen, auch wenn die Telekom bereits Bereitschaft über einen möglichen Betrieb signalisiert hätte. Lässig wünscht sich ein klares Bekenntnis aus der Politik. „Es muss einen Bürger- oder Stadtratsentscheid geben. Dann erst kann die Verwaltung handeln und ein konkretes Konzept erarbeiten“, sagte die Vereinssprecherin.

Um weiter am Ball zu bleiben, will sich der Verein im kommenden Jahr auch beim Elbhangfest engagieren. Das Motto 2018 „Technik am Hang“ sei dafür prädestiniert, erklärte Lässig. „Das ist das beste, was uns passieren kann. Wir werden weiter für den Turm kämpfen.“

Von Sebastian Burkhardt

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