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Lokales Der Ball rollt nicht mehr – Dresdner Läden räumen auf
Dresden Lokales Der Ball rollt nicht mehr – Dresdner Läden räumen auf
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15:54 28.06.2018
Der Sportscheck Verkaufsstand in der Altmarktgalerie. Quelle: Aaron Wieland
Dresden

Das Team von Joachim Löw hat nach enttäuschenden Leistungen bei der WM in Russland die Heimreise angetreten. Die Dresdner Läden räumen nach und nach die Fanartikel aus den Schaufenstern.

Der Fußball-Wahn fand ein jähes Ende, zur Verlosung in der Altmarktgalerie kommen kaum noch Leute, die Sportscheck WM-Ecke in der Centrum-Galerie ist leer und die Artikel an den WM-Tischen in den Läden werden reduziert. Trikots, Schminke und Fähnchen will keiner mehr haben. Es scheint so, als wäre der Umsatz nach 14 Turniertagen so gut wie gelaufen.

Die Filialgeschäftsführerin des Dresdner Karstadt, Christine Meyer von Froreich, meinte rückblickend, dass besonders die Trikots dieses Jahr gut nachgefragt wurden. „Der Verkauf nimmt meistens erst im Verlauf eines Turniers Fahrt auf, daher lässt sich nicht so viel zu den Umsätzen sagen“, so die Dresdner Chefin.

Auf großen Beständen bleibe sie nicht sitzen, da die Lieferungen nach Bedarf sukzessive von der Zentrale gesteuert würden.

Thomas Heuser, Geschäftsleiter der Sportscheck Filiale in der Altmarktgalerie, sprach von besseren Verkaufszahlen als bei der letzten Europameisterschaft. Er fügte an, dass „im Vorfeld der WM vor allem die Trikots sehr nachgefragt wurden, im Verlauf des Turniers nahm die Nachfrage allerdings ab“. Er vermute, dass die schwachen Leistungen der Nationalmannschaft auch mit der gesunkenen Nachfrage zusammen hingen.

Gerade erst eingerichtet, schon kann alles wieder raus. So schnell werden die Schaufenster nicht wieder mit Fanartikeln bestückt. Quelle: Aaron Wieland

Für seine Fanartikel-Bestände sei das frühzeitige Ausscheiden Deutschlands kein Problem. Da kein Stern hinzukommt, bleibt die Kollektion dieselbe und wird weiter im Laden geführt.

Lediglich die Trikots der anderen Nationalmannschaften werden nach jeweiligem Ausscheiden reduziert geräumt.

Von Aaron Wieland

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