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Der 6. Februar im DNN-Ticker: Das Demo-Chaos ist ausgeblieben

6. Februar 2016 Der 6. Februar im DNN-Ticker: Das Demo-Chaos ist ausgeblieben

Weitestgehend ruhig und mit deutlich weniger Teilnehmern als erwartet: Dresden hat den 6. Februar ohne Krawalle überstanden. Was über den Tag an den verschiedenen Demo-Orten in der Stadt geschah, lesen Sie in unserem DNN-Ticker!

Quelle: Sebastian Burkhardt

Dresden. Weitestgehend ruhig und mit deutlich weniger Teilnehmern als erwartet: Dresden hat den 6. Februar ohne Krawalle überstanden. Während Pegida 6000 bis 8000 Menschen mobilisieren konte, zeigten zusammengerechnet rund 4000 Menschen Gesicht für eine offene Gesellschaft und vor allem für Herz statt Hetze. Die Polizei erlebte einen relativ ruhigen Tag.

Der 6. Februar in Dresden war geprägt von fast 2000 Polizisten - zudem gab es verschiedene kleine Kundgebungen - und Besuche vom Oberbürgermeister.

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Die einzige größere Demo des Tages: Die Demonstration gegen eine Festung Europa vom Hauptbahnhof in die Neustadt: „Solidarity without limits-Solidarität kennt keine Grenzen“

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Auf dem Theaterplatz formierte sich am Samstag einmal mehr "Herz statt Hetze": Neben Ansprachen, unter anderem von Politikern, gab es auch jede Menge Musik.

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Pegida hat sich am 6. Februar mit 6000 bis 8000 Menschen am Königsufer versammelt. Es blieb dieses Mal bei einer stationären Kundgebung ohne Demo.

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Als erster "europaweiter Aktionstag" angekündigt, offenbarte Pegida außerhalb Dresdens etliche Baumängel. In den Städten außerhalb Sachsens kamen meist nur wenige Hundert Teilnehmer. Nur in Prag kamen mehr als 1000 Menschen.

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Die Geschehnisse im DNN-Liveticker :

20.30 Uhr: Es ist ruhig in Dresden. Wir beenden damit unseren Ticker und danken fürs Mitlesen!

20.16 Uhr: Wir haben die Meldung der Polizei (Ticker von 18.45 Uhr) noch einmal aktualisiert. Von einer Festnahme ist den Beamten bisher nichts bekannt.

20.09 Uhr: Gepida ist ohne Zwischenfälle in der Neustadt angekommen. Alle Versammlungen sind damit beendet. Und Dresden steht noch!

19.42 Uhr: Die Reste der Gepida-Kundgebung ziehen jetzt per Spontankundgebung zusammen in die Neustadt.

19.30 Uhr: Gepida hat seine Kundgebung jetzt beendet. Ein Teil der verbliebenen Teilnehmer möchte in der Altstadt noch Präsenz zeigen, wo zuletzt Rechte herumlungerten und Böller warfen.

19.24 Uhr: Rund um die Brühlsche Terrasse treiben sich weiter Rechte herum. "Straßengezwitscher" hat Böllerwürfe dokumentiert, sowie Neonazis, die an die Mauer der Synagoge urinieren.

19.21 Uhr: Das abgeschnittene Banner wurde der Kunsthochschule übergeben. Wenn die daran beteiligten Menschen zurück sind, will Gepida den Abend beenden.

19.05 Uhr: Die Zahl der Teilnehmer bei Gepida ist nun auch spürbar gesunken. Der Abend klingt langsam aus.

18.45 Uhr: Die Polizei zieht eine erste Bilanz. Am Ende waren doch fast 2000 Beamte vor Ort, die von störungsfreien Versammlungen berichten. Laut Polizei gab es rund 40 Personen mit Vermummung und Pyrotechnik, zahlreiche Identitätsfeststellungen und einen beschädigten Streifenwagen.Gegen 17.50 Uhr wurde zudem von mutmaßlichen Pegida-Gegnern in einem Linienbus an der Haltestelle Reichenbachstraße Reizgas versprüht. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung. Zudem wurde ein Mann in Priestewitz bei Großenhain angegriffen, der zu Pegida fahren wollte.

18.38 Uhr: Das #Justtrust-Transparent auf der Brühlschen Terrasse ist abgerissen worden. Laut Augenzeugen brüllten die Täter dabei "Antifa, Hurensöhne". Gepida-Teilnehmer machen sich auf den Weg, das auf der Straße liegende Transparent aufzusammeln.

18.18 Uhr: Laut unserem Kollegen vor Ort sind rund 300 Menschen bei Gepida. Ein Teil zieht mit Tatortreiniger-Anzügen umher.

Gepida thematisierte den "Tatort Rassismus". Foto: dh

Quelle:

18.12 Uhr: Die Veranstalter der Demo für grenzenlose Solidarität vom Hauptbahnhof in die Neustadt zeigen sich in einer ersten Einschätzung zufrieden. „Wir haben heute unsere Kritik am europäischen Grenzregime auf die Straße getragen“, so ein Sprecher.

18.08 Uhr: Gepida macht Party. Das Königsufer tanzt, meldet unser Kollege. Rund 200 Menschen sind vor Ort.

18.03 Uhr: Letzte Veranstaltung des Tages: Gepida will jetzt den "Tatort" Königsufer reinigen. Mindestens 100 Leute wollen dabei helfen.

17.58 Uhr: Jetzt ist Pegida endlich fertig mit Einpacken, der Autotross startet in Richtung Augustusbrücke. Hier noch ein paar Bewegtbilder von deren heutiger Kundgebung.

17.37 Uhr: Diverse linke Grüppchen warten, dass sie mit Gepida zum Königsufer dürfen. Doch sie müssen sich gedulden. Pegida packt noch ein.

17.26 Uhr: Abgesehen vom Albertplatz ist die Lage ruhig, die meisten Menschen sind auf dem Heimweg. In der Neustadt dagegen ist die Situation noch angespannt, berichten unsere Kollegen vor Ort.

17.22 Uhr: Jetzt darf auch Gepida starten und zieht vom Terrassenufer über die Augustusbrücke zum Königsufer.

17.17 Uhr: Der Abmarsch der Pegida-Teilnehmer scheint weitgehend störungsfrei zu funktionieren. Lediglich am Albertplatz wirds ab und zu laut. Die Polizei spricht von einem bisher ruhigen Tag ohne größere Vorkomnisse. Es habe lediglich am Albertplatz mehrere Identitätsfeststellungen gegeben, so Polizeisprecher Geithner gegenüber einem DNN-Reporter.

17.15 Uhr: In einer dreiviertel Stunde will Gepida das Königsufer übernehmen. Pegida baut noch in aller Ruhe ab.

Das wieder leere Königsufer. Foto: cs

Quelle:

17.08 Uhr: Am Albertplatz kommt es zu Wortgefechten und mehr zwischen abreisenden Pegida-Gruppen und Gegendemonstranten.

17.05 Uhr: Während die meisten Menschen auf dem Heimweg sind, können wir schon einmal sagen, dass deutlich weniger Menschen unterwegs waren, als im Vorfeld erwartet. Pegida kam laut "Durchgezählt" auf 6000-8000 Teilnehmer. Auf der Gegenseite schätzen wir zusammengerechnet deutlich unter 5000. Die meisten waren noch auf dem Theaterplatz.

17.02 Uhr: Laut Polizei gibt es aktuell keine Sperrungen auf Dresdens Straßen.

16.58 Uhr: Pegida-Gruppen sind jetzt auch wieder in der Altstadt unterwegs. Bisher scheint aber abgesehen von einzelnen Beschimpfungen alles so abzulaufen, wie wir uns das wünschen: friedlich.

Pegida-Teilnehmer auf dem Heimweg. Foto: mh

Quelle:

16.56 Uhr: Der Theaterplatz ist inzwischen leer. Auf der Brühlschen Terrasse stehen noch einige Schaulustige, auf dem Terrassenufer steht eine kleine Demo mit rund 25 Leuten + Lauti.

Demo-Start am Terrassenufer. Foto: mh

Quelle:

16.54 Uhr: Pegida-Teilnehmer ziehen unterhalb der Augustusbrücke ab, von oben erschallen No-Pegida-Sprechchöre.

16.47 Uhr: Die Nationalhymne bei Pegida. Sieht aus, als ob hier gleich Schluss ist. Die Abwanderung nimmt zu. Erst am 15.2. will Pegida wieder aufmarschieren. Das heißt: Am Montag gibts "nur" Gepida+Deichkind.

16.42 Uhr: Die ersten Pegida-Teilnehmer treten die Heimreise an. Wirklich glücklich wirken sie nicht.

Am Rand der Pegida-Kundgebung entstehen Erinnerungsfotos.

Quelle:

16.32: Bei Pegida wird jetzt Maas mit Mielke verglichen. Durchgezählt hat derweil eine erste Schätzung der Teilnehmerzahlern veröffentlicht.

16.23 Uhr: Im Alaunpark sind jetzt noch rund 100 Menschen. Die Lage dort ist ruhig.

Im Alaunpark ist wieder Ruhe eingekehrt. Foto: hh

16.19 Uhr: Die Lage in der Neustadt hat sich erst einmal beruhigt. Die Gruppen haben sich zerstreut. Die Polizei ist aber weiter in Alarmbereitschaft und will verhindern, dass die Menschen wieder in Richtung Pegida vordringen.

16.07 Uhr: Auf der Martin-Luther-Straße brennt eine Blockade. Unser Kollege berichtet von Jagdszenen.

16.02 Uhr: Die Polizei errichtet jetzt auch an der Bautzner Straße Absperrungen. Die Lage in der Neustadt ist unübersichtlich. Einige ehemalige Demo-Teilnehmer vermummen sich und suchen Lücken in den Polizeiketten.

15.54 Uhr: Die linke Demo ist jetzt an ihrem Ziel im Alaunpark angekommen. Kurz danach kommt es zu Rangeleien mit der Polizei, als einzelne Gruppen versuchen, in Richtung Albertplatz zu rennen. Die Polizei errichtet Sperren. Unser Kollege berichtet von Pyrotechnik-Würfen. Insgesamt sollen um die 200 Menschen beteiligt sein.

15.53 Uhr: Kollege meldet vom Köngsufer: "Seit fünf Minuten funktioniert nix auf der Pegida-Bühne." Der Protest vom Terrassenufer sei übrigens deutlich zu hören, störe Pegida aber nicht.

15.45 Uhr: Pegida darf heute übrigens nicht zu lange am Königsufer bleiben. Danach hat nämlich "Gepida" das Gelände zugesprochen bekommen. Und die Pegida-Gegner wollen pünktlich da sein. Dazu streikt die Pegida-Technik. Die Schalten zu den anderen Demos klappen offenbar nicht, wie gewünscht. Jetzt laufen kurze Filmchen mit Grüßen aus den anderen Städten. Die Stimmung ist wenig enthusiastisch.

15.39 Uhr: An der Carolabrücke hing kurzzeitig ein Banner der "Freien Aktivisten Dresden" zum 13. Februar. Das Rechten-Transpi wurde aber schnell wieder eingeholt.

15.28 Uhr: Der Theaterplatz leert sich merklich. Unteressen ist die linke Demo vom Albertplatz in Richtung Alaunplatz weitergezogen. Weiterhin ist alles ruhig.

15.25 Uhr: Ein sichtlich gut gelaunter Oberbürgermeister ist jetzt am Goldenen Reiter. Er wolle noch ein paar Stunden in der Stadt bleiben, bevor er am Abend Gäste im Haus hat.

15.21 Uhr: Bei Pegida werden Neonazi-Handzettel mit Werbung für den rechtsextremen Gedenkmarsch zum 13. Februar verteilt.

15.20 Uhr: Einige Menschen haben offenbar Probleme, zur Kundgebung auf der Brühlschen Terrasse zu kommen. Unsere Kollegin meldet, man müsse den Beamten mitteilen, dass man zu "Veranstaltung Nummer 9" möchte.

15.16 Uhr: Ein Kanufahrer zieht auf der Elbe eine riesige Ente hinter sich her. "Pegi weg" steht laut unserem Kollegen darauf.

Foto: cs

Quelle:

15.13 Uhr: Die linke Demo ist jetzt am Albertplatz und trifft dort auf diejenigen, die vorhin noch am Bahnhof Neustadt waren.

15.12 Uhr: Bei der Kundgebung am Goldenen Reiter sind jetzt etwa 300 Teilnehmer. Herz statt Hetze ist weiter auf dem Theaterplatz, auch am Neumarkt sind noch Menschen. Eine Kundgebung an der Brühlschen Terrasse ist hingegen bislang nicht erkennbar. Dort sind laut unserem Kollegen vor allem Schaulustige.

15.10 Uhr: Pegida hat inzwischen angefangen. Es sind deutlich mehr Menschen vor Ort als am 21.12. Auch Siegfried Däberitz ist dabei. Der ist dann doch nicht wie angekündigt in Bratislawa. Denn Lutz Bachmann fehlt erkrankt.

15.09 Uhr: Polizei teilt unserem Reporter mit: Bleiben Ausschreitungen aus, bleibt die Augustusbrücke heute durchgehend offen.

15.08 Uhr: Auf dem Theaterplatz bei "Herz statt Hetze" gibts weiter Musik. Jetzt spielt die Banda Internationale.

15.03 Uhr: Dirk Hilbert hat kurzzeitig auch am Neumarkt vorbei geschaut, sich aber auch hier nicht weiter geäußert. Er sei mit dem gesellschaftlichen Engagement zufrieden, so der Oberbürgermeister, sorgt sich aber um mögliche Zusammenstöße am Abend.

15.00 Uhr: Es wird voll bei Pegida, meldet unser Kollege. Während einige am Königsufer ihr Picknick auspacken, brüllen andere "Merkel muss weg". Laut Meldung der SZ wünschen sich einige bei Pegida offen die Kanzlerin "an der Laterne". Ohne Worte...

14.56 Uhr: Laut Morgenpost kommt es am Haus der Presse zu Auseinandersetzungen zwischen Hooligans und Polizisten. Nachtrag: Es waren offenbar diejenigen, die die Demo provozieren wollten.

14.54 Uhr: In Höhe Motel One in der Inneren Neustadt gibt es ein weiteres kurzes Scharmützel, als die linke Demo auf weitere Pegida-Anhänger trifft. Die Polizei hat die Lage aber schnell unter Kontrolle. Die Demo zieht jetzt weiter iüber die Königstraße.

14.48 Uhr: Das Königsufer füllt sich immer mehr. Tausende zieht es zu Pegida.

Pegida am Königsufer. Foto: cs

Quelle:

14.42 Uhr: Linken-Chefin Katja Kipping spricht auf dem Theaterplatz. Pegida stehe für die Aufkündigung von Empathie und trage eine Mitschuld daran, dass die Hemmschwelle für Gwalt gegenüber Flüchtlingen gesunken ist.

14.36 Uhr: Unser Kollege berichtet von einem kurzen Angriff von einer kleinen Gruppe Neonazis auf die linke Kundgebung an der Marienbrücke. Die Polizei drängt die Angreifer zurück. (siehe auch Meldung von 14.56 Uhr)

14.35 Uhr: Bei der Kundgebung am Bahnhof Neustadt herrscht aktuell Ruhe, unser Kollege spricht von rund 100 Personen vor Ort. Es gibt Rapmusik aus einem Transporter.

Ruhe am Bahnhof Neustadt, Foto: sbu

Quelle:

14.33 Uhr: Die linke Demo hat inzwischen den Landtag passiert. Über die Marienbrücke geht es in Richtung Bahnhof Neustadt, danach weiter zum Alaunplatz.

14.30 Uhr: Prager Straße und Altmarktgalerie sind heute zwar nicht leergefegt, aber doch deutlich leerer als vor einer Woche. Dresdens Händler werden den Demo-Tag wohl deutlich zu spüren bekommen.

14.19 Uhr: Am Theaterplatz wird es kurz laut, als eine kleine Gruppe von Pegida-Anhängern mit Fahnen vorbeigeht. Auf der Augustusbrücke soll es nicht beim Vorbeigehen geblieben sein...

 

14.15 Uhr: Superintendent Albrecht Nollau hat die Kundgebung am Goldenen Reiter offiziell eröffnet. Hier heißt es nun "Licht an für Menschlichkeit".

14.05 Uhr: "Durchgezählt" hat eine erste Schätzung der Teilnehmerzahlen für die linke Demo:

14.04 Uhr: Bei der Kundgebung des evangelischen Kirchenbezirkes Dresden Nord am Goldenen Reiter haben sich bislang rund 30 Menschen still versammelt. Es gibt Kaffee, Tee und natürlich Kerzen.

Die Kirchen-Kundgebung am Goldenen Reiter. Foto: sbu

Quelle:

14.01 Uhr: Külz-Ring, Altmarkt und Lingnerallee sind leer und ruhig. Das Geschehen dürfte sich jetzt immer weiter in Richtung Elbufer verlagern. Dort wird das Königsufer von der Polizei abgesichert. Die Absperrgitter gehen runter bis zur Elbe.

Die Polizei sichert das Königsufer weiträumig ab. foto: cs

Quelle:

13.56 Uhr: Bislang ist es nach unseren Infos friedlich in Dresden. Auch die Polizisten machen bisher einen recht entspannten Eindruck auf unsere Reporter vor Ort.

13.51 Uhr: Auf dem Theaterplatz spricht jetzt Sachsens stellvertretender Miisterpräsident Martin Dulig (SPD). Er bedankt sich in seiner Rede bei allen Menschen, die sich ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe engagieren. Kurz zuvor hatte die Demo vom Hauptbahnhof kommend den Theaterplatz erreicht. Laut unserer Kollegin sind hier jetzt rund 3000 Menschen.

13.45 Uhr: Auf dem Neumarkt wird gesungen und gebetet.

13.38 Uhr: Die Demo erreicht in wenigen Minuten den Theaterplatz und Herz statt Hetze. Die von der Stadtverwaltung befürchteten Störungen blieben bisher komplett aus, so unser Kollege. Aus dem Bürofenster heraus würden wir die Teilnehmerzahl auf deutlich über 1000 schätzen. Genauere Zahlen liegen aber noch nicht vor.

13.30 Uhr: Die linke Demo passiert soeben den Dippoldiswalder Platz und zieht lautstark weiter zum Postplatz.

13.25 Uhr: Auf dem Theaterplatz steht mit Rapper "Azzis mit Herz" der erste Künstler auf der Bühne. Unsere Kollegin vor Ort schätzt momentan rund 600 Teilnehmer.

13.20 Uhr: Die Linken-Kundgebung am Külz-Ring ist offenbar beendet. Dafür ist inzwischen viel Polizei da und steht bereit, Altmarkt-Galerie und Seestraße abzuriegeln, wenn nötig.

Hohe Polizeipräsenz am Külz-Ring. Foto: sl

Quelle:

13.15 Uhr: Die Demo am Hauptbahnhof läuft jetzt los in Richtung Reitbahnstraße. Erstes Zwischenziel ist der Theaterplatz.

Start der Demo am Hauptbahnhof. Foto: hh

Quelle:

13.14 Uhr: Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) gegenüber den DNN: Ich bin nicht das das erste Mal bei einer Demonstration wie heute auf dem Theaterplatz dabei. Ich halte aber keine Rede. Ich habe für mich andere Formate der Auseinandersetzung gefunden, sagt er mit Blick auf die Diskussionsreihe "wie weiter".

13.10 Uhr: Auf dem Theaterplatz sind auch die Staatsminister Martin Dulig und Eva-Maria Stange (beide SPD) mit dabei. Wir konnten kurz mit der Wissenschaftsministerin sprechen:

13.08 Uhr: "Licht an für Menschlichkeit" heißt es vor der Frauenkirche. Der Andrang ist bisher überschaubar.

Der Neumarkt gegen 13 Uhr. foto: dh

Quelle:

13.05 Uhr: Bei Pegida am Königsufer ist noch nicht viel los. Der Aufbau läuft.

Das Königsufer vor 13 Uhr. Foto: cs

Quelle:

12.58 Uhr: Lutz Bachmann hat seine Altstadt-Demo laut "Sächsischer Zeitung" abgemeldet. Es bleibt also bei Pegida am Königsufer. Auch von einer für dort angekündigten Piraten-Kundgebung ist nichts zu sehen. Rund um die Halfpipe wird es heute also wohl sehr ruhig bleiben.

12.55 Uhr: Auf dem Theaterplatz werden heute auch zahlreiche Politiker und Minister erwartet. Dresdens SPD-Chef Richard Kaniewski ist bereits vor Ort.

12.52 Uhr: Auch für die DVB wird es ein langer Tag. Es kommt bereits jetzt zu ersten Umleitungen.

12.48 Uhr: Die anderen Kundgebungsorte sind hingegen mehr oder weniger verlassen. 6 Personen am Külz-Ring, am Altmarkt zieht die Polizei gerade einen ersten Einsatzwagen ab. Auch am Neumarkt herrscht noch Ruhe.

12.45 Uhr: Am Hauptbahnhof beginnt jetzt die Auftaktkundgebung mit inzwischen mehr als 1000 Teilnehmern. Auch auf dem Theaterplatz, der sich langsam füllt, geht es bald los. Der Soundcheck läuft.

12.38 Uhr: Lutz Bachmanns zweite Pegida-Anmeldung einer Demo durch die Altstadt war eine Ente. Am geplanten Startpunkt Lingnerallee herrscht tote Hose.

Die Lingnerallee gegen 12.30 Uhr. Foto: cs

Quelle:

12.36 Uhr: Inzwischen ist die Carolabrücke für Fußgänger zeitweise gesperrt, meldet unser Kollege. Die Polizei kontrolliert an den Zugängen. Inzwischen ist die Brücke aber wieder passierbar.

Der Rathenauplatz am Mittag. Foto: sbu

Quelle:

12.32 Uhr: Eine kleine Premiere. Erstmals beteiligt sich Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) an den Protesten gegen Pegida. Gerade kam er an der Synagoge an. anschließend will das Stadtoberhaupt auch auf dem Theaterplatz und dem Neumarkt vorbei schauen.

Oberbürgermeister Dirk Hilbert vor der Synagoge.

Quelle:

12.30 Uhr: Die Demo gegen die Festung Europa will in wenigen Minuten starten. Laut unserem Kollegen sind rund 800 Menschen vor Ort.

Die einzige größere Demo des Tages: Die Demonstration gegen eine Festung Europa vom Hauptbahnhof in die Neustadt: „Solidarity without limits-Solidarität kennt keine Grenzen“

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12.15 Uhr: Den Carolaplatz betrachtet die Polizei offenbar als Einsatzschwerpunkt. Hier stehen vier Wasserwerfen und zwei Räumpanzer, die Hälfte davon aus Bremen.

Am Carolaplatz hat die Polizei schweres Gerät aufgefahren.

Quelle:

12.12 Uhr: "Herz statt Hetze" könnte heute die größte Kundgebung gegen Pegida werden. Hier werden auch zahlreiche Politiker erwartet, unter anderem Oberbürgermeister Dirk Hilbert. Noch werden aber nur Transparente gemalt.

Transparente-Malen auf dem Theaterplatz. Foto: mh

Quelle:

12.10 Uhr: Der Theaterplatz ist bislang leer, der Aufbau der Bühne für "Herz statt Hetze" läuft. Auf dem Neumarkt steht lediglich Straßenmusiker Arne Schmitt mit seinem Klavier. Die Linken-Kundgebung am Dr.-Külz-Ring besteht aktuell aus zwei Personen.

12.04 Uhr: In der Neustadt ist es abgesehen vom Dröhnen der Polizeihubschrauber noch ruhig. Übrigens: Der Albertplatz wird heute mit einer extra montierten Kamera auf dem Simmel-Hochhaus von der Polizei überwacht. Per Mobiler Kamera wird auch die Straße vom Kultusministerium hin zum Goldenen Reiter überwacht.

Vom Simmel-Hochhaus aus überwacht die Polizei heute per Kamera den Albertplatz. Foto: cs

Quelle:

12.01 Uhr: Am Hauptbahnhof sammelt sich nun die Demo, die in die Neustadt ziehen möchte. Unser Kollege vor Ort schätzt aktuell rund 500 Menschen auf dem Wiener Platz.

11.57 Uhr: #Justtrust, Vertrauen ist besser, prangt auf einem riesigen Banner an der Brühlschen Terrasse. Hinter dem Hashtag stecken unter anderem die Palucca-Hochschule und das Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie, die dazu auf Twitter kleine Videos veröffntlicht haben. Eins davon gibts hier:

11.51 Uhr: An den verschiedenen Orten der Kundgebungen im Stadtgebiet ist es bislang meist ruhig. An der Synagoge haben sich zur Zeit rund 40 Menschen versammelt. Wir gehen zudem davon aus, dass einige der Kundgebungen eventuell kurzfristig abgsagt werden.

11.46 Uhr: Offiziell ist die Polizei mit elf Hundertschaften im Einsatz, unsere Kollegen melden, es fühlt sich nach mehr an. Zudem sind Räumpanzer, Wasserwerfer und Hubschrauber im Einsatz.

11.44 Uhr: Auch rund ums Königsufer ist die Polizei bereits in Alarmbereitschaft. Auf der Carolabrücke kommt es zu Behinderungen. Wir gehen zudem davon aus, dass im Laufe des Nachmittags die Augustusbrücke wie schon am 21.12. weitgehend gesperrt wird.

11.34 Uhr: Die erste große Veranstaltung beginnt in rund 30 Minuten am Hautbahnhof: Eine Demo des linken Spektrums, die über den Theaterplatz und den Bahnhof Neustadt zum Alaunplatz ziehen will. Laut Augenzeugen wird in und um den Bahnhof intensiv kontrolliert. Die Polizei hat ein kleines Grüppchen umstellt.

11.30 Uhr: Auch heute wird natürlich der Kurznachrichtendienst Twitter intensiv genutzt:


11.25 Uhr: Mit einem Gottesdienst in der Synagoge hat heute Morgen der Tag begonnen. Bei seiner Predigt in dem jüdischen Gotteshaus stellte der Pfarrer der benachbarten Frauenkirche, Holger Treutmann, die Angst vor dem Fremden in den Mittelpunkt und erinnerte an den Exodus, den Auszug der Israeliten aus Ägypten, die einst auch Fremde in einem anderen Land gewesen seien. „Dresden fremdelt“, konstatierte Treutmann angesichts der am Nachmittag geplanten Pegida-Kundgebung gegen Flüchtlinge in der Stadt. Bilder der Veranstaltung dürfen wir aber keine zeigen: Am Sabbat ist das Fotografieren in der Synagoge untersagt. Daran haben wir uns natürlich gehalten.

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