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Der 13. Februar in Dresden: Auf dem Weg zur Normalität

13. Februar Der 13. Februar in Dresden: Auf dem Weg zur Normalität

Es ist nur vier Jahre her, da herrschte am 13. Februar Ausnahmezustand in Dresden. Wer am Samstag durch Dresden ging, der merkte kaum noch etwas davon. Der Jahrestag der Zerstörung der Stadt nähert sich der Normalität.

Die Menschenkette vor der Dresdner Semperoper.

Quelle: dh

Dresden. Es ist nur vier Jahre her, da herrschte am 13. Februar Ausnahmezustand in Dresden. Wer am Samstag durch Dresden ging, der merkte kaum noch etwas davon. Der Jahrestag der Zerstörung der Stadt nähert sich der Normalität.

Die Menschenkette am 13. Februar 2016 in Dresden

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Höhepunkt war am Abend eine Menschenkette, mit der laut Stadtverwaltung rund 13.000 Bürger ein Zeichen für Miteinander und Toleranz setzten. Unter dem Geläut der Kirchenglocken verband sie am Abend beide Seiten der Elbe. Seit dem Morgen hatte es zahlreiche Veranstaltungen gegeben, die aber zumeist mäßig besucht waren. Lediglich der „ Mahngang Täterspuren“, mit dem das Bündnis Dresden Nazifrei den Fokus auf die Täterschaft Dresdens im Dritten Reich lenkt, fand deutlich über 1000 Teilnehmer.

Der Mahngang Täterspuren am 13. Februar 2016: 1500 Menschen auf der Suche nach Spuren der Nazi-Herrschaft in Dresden.

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Bei den Gedenkveranstaltungen am Morgen kamen auf dem Heidefriedhof rund 150 Menschen zusammen, an den anderen Orten waren es teils nur ein Dutzend. Ein zentrales Gedenken der Stadt gab es diesmal nicht. Bei einer Kranzniederlegung auf dem St.-Pauli-Friedhof betonte Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP), dass bei dem Gedenken an die Opfer nicht vergessen werden dürfe, wer den Zweiten Weltkrieg herbeigeführt habe. Auf dem Friedhof liegen von Nazis ermordete Kinder osteuropäischer Zwangsarbeiterinnen.

Mit Gedenk- und Diskussionsveranstaltungen, einer Menschenkette und stiller Einkehr erinnerten Tausende Dresdner an die Zerstörung der Stadt vor 71 Jahren.

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Hilbert forderte die Menschen am Jahrestag der Zerstörung auf, Lehren aus dem Geschehenen zu ziehen. „Wer die Vergangenheit von vor über 70 Jahren von dem trennt, was wir heute in Teilen der Welt erleben, wer sein Herz gegenüber denjenigen verschließt, die bei uns Schutz suchen, der hat die Botschaft des 13. Februars nicht verstanden.“

Das Konzert der Philharmonie in der Kreuzkirche zum Gedenktag in Dresden

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Mit dem Geläut der Dresdner Kirchen gegen 21.45 Uhr endeten die Gedenkveranstaltungen. Hunderte hatten sich dafür vor der Frauenkirche eingefunden, um zum Zeitpunkt, als am 13. Februar 1945 der Luftalarm ausgelöst wurde, der bis zu 25.000 Bombenopfer zu gedenken. Auf dem Neumarkt brannten Hunderte Kerzen. Die Kirche blieb anschließend für eine „Nacht der Stille“ geöffnet. Zuvor hatten sich auch einige Hundert Menschen am Dresdner Gedenkweg beteiligt.

Mehr als 250 Teilnehmer spazierten beim "Dresdner Gedenkweg"

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Auch für die Polizei war der 13. Februar 2016 ein ruhiges Datum. Ein Großteil der 1.115 eingesetzten Beamten hatte wenig zu tun. Lediglich am Rand der AfD-Kundgebung auf dem Altmarkt kam es zu Ärger und zu zwei Anzeigen. Ansonsten blieb es nach Darstellung der Polizei und des Ordnungsamtes vom frühen Abend ruhig und störungsfrei.

Kundgebung der AfD auf dem Altmarkt zum 13. Februar.

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Ein Problem ist aber weiter ungelöst: Der Konflikt zwischen denen, die ausschließlich der Dresdner Toten gedenken wollen, und denen, die das Gedenken komplett ablehnen, schwelt weiter. Auch der erstmals von der Stadt organisierte Bürgerdialog wird daran wenig ändern. Nur rund 100 Menschen nahmen an der Veranstaltung im Haus an der Kreuzkirche teil.

Bürgerdialog im Haus an der Kreuzkirche: Erstmals fand die Veranstaltung statt, um miteinander neue Ideen für eine Dresdner Erinnerungskultur zu finden.

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Wie in den vergangenen Jahren versuchten auch diesmal Rechtsextreme, das Gedenken zu missbrauchen. Einem Neonazi-Aufmarsch in einem Plattenbauviertel am Stadtrand stellten sich am Freitagabend Hunderte Bürger mit lautem Protest entgegen. Zu Zwischenfällen kam es nicht.

Rund 600 Neonazis sind am 12. Februar 2016 mit Fackeln durch Prohlis und Nickern gezogen. Ihnen stellten sich rund 400 Gegendemonstranten lautstark entgegen.

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Alle Ereignisse des Tages können Sie in unserem Ticker nachlesen:

22.30 Uhr: Das sollte es für heute gewesen sein. Wir schließen unseren Ticker.

22.04 Uhr: Das Läuten klingt langsam aus. Es sind dann doch mehrere hundert Menschen gekommen. Über der Neustadt steigt ein bisschen Feuerwerk in den Nachthimmel.

Foto: sl

Quelle:

21.46 Uhr: Am Neumarkt sind die etwa zehn anwesenden Vertreter des linken Spektrums von der Polizei an den Rand des Platzes verwiesen worden.

21.45 Uhr: Die Glocken läuten. Am 13. Februar 1945 begann zu dieser Zeit die Bombardierung der Stadt.

21.36 Uhr: Am Neumarkt ist es ruhig. Relativ wenig Menschen sind vor Ort. In wenigen Minuten sollen noch einmal in ganz Dresden die Glocken läuten.

Mehr als 250 Teilnehmer spazierten beim "Dresdner Gedenkweg"

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21.26 Uhr: Noch ein kleiner Eindruck vom Neumarkt.

Foto: dh

Quelle:

21.03 Uhr: Im Haus an der Kreuzkirche fand heute erstmalig ein Bürgerdialog anlässlich des 13. Februars statt. Auch davon haben wir für euch ein paar Eindrücke.

Bürgerdialog im Haus an der Kreuzkirche: Erstmals fand die Veranstaltung statt, um miteinander neue Ideen für eine Dresdner Erinnerungskultur zu finden.

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20.41 Uhr: Wir haben nun auch ein paar Fotos vom Konzert der Philharmonie in der Kreuzkirche für euch.

Das Konzert der Philharmonie in der Kreuzkirche zum Gedenktag in Dresden

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20.15 Uhr: Der Tag klingt langsam aus. Lediglich auf dem Neumarkt ist noch einiges los. Dort wird dann ab 22 Uhr die Nacht der Stille eingeläutet. Zuvor läuten noch einmal alle Glocken - als Erinnerung an den Beginn des Angriffs vor 71 Jahren.

20.01 Uhr: Auch der Dresdner Gedenkweg ist nun beendet. Zum Schluss wurde an der Frauenkirche noch der Kanon Dona nobis pacem gesungen.

19.12 Uhr: Vor der Frauenkirche steht ein Lichtermeer aus Kerzen. Das Gedenken dort wird noch bis 22 Uhr möglich sein.

Lichtermeer am 13. Februar vor der Frauenkirche

Lichtermeer am 13. Februar vor der Frauenkirche

Quelle: dh

19.10 Uhr: Die Polizei Dresden zieht ebenfalls Bilanz und vermeldet einen friedlichen Tag, abgesehen von der Rangelei am Rande der AfD-Kundgebung. Außerdem beleidigte ein 26-Jähriger am Rande einer Spontanversammlung auf dem Altmarkt Einsatzkräfte.

1.115 Beamten aus Sachsen, Brandenburg und Thüringen sind im Einsatz gewesen. 78 Mal wurde das Kontakttelefon in Anspruch genommen, die Anrufer hatten zumeist Fragen zu Straßensperrungen.

18.53 Uhr: Die Veranstaltung Dresdner Gedenkweg befindet sich jetzt an der Baustelle Busmannkapelle. Es spricht Ludwig Güttler.

18.37 Uhr: Die Polizei Sachsen verabschiedet sich per Twitter.

18.35 Uhr: Bei der Mahnwache der Grünen an der Trümmerfrau stehen derzeit 15 Teilnehmer.

18.29 Uhr: Gerade las Gunther Emmerlich im Rahmen des Gedenkwegs aus den Tagebüchern von Victor Klemperer. Die Veranstaltung ist von der Synagoge zur Frauenkirche gezogen und befindet sich jetzt am Trümmerstück an der Nordseite.

18.17 Uhr: Die Teilnehmer am Dresdner Gedenkweg sammeln sich nun an der Synagoge.

18.10 Uhr : Das Geläut der Kirchenglocken endet. Die Teilnehmer spenden sich gegenseitig Beifall und die Menschenkette löst sich auf. Die Stadt meldet, dass sich rund 13.000 Menschen an der Aktion beteiligt haben.

Die Menschenkette am 13. Februar 2016 in Dresden

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18.02 Uhr: Die Menschenkette hat sich geschlossen.

Die geschlossene Menschenkette auf der Carolabrücke.

Die geschlossene Menschenkette auf der Carolabrücke.

Quelle: cs

17.57 Uhr: In wenigen Minuten soll sich die Menschenkette schließen. Auf der Carolabrücke gibt es noch Lücken, ebenso zwischen Königsufer und Augustusbrücke. An der Frauenkirche hingegen sind sehr viele Menschen.

17.48 Uhr: Langsam formieren sich die Menschen dort, wo die Kette entstehen soll. Die Augustusbrücke ist bis zum Italienischen Dörfchen gut besetzt, auch der Theaterplatz und das Königsufer füllen sich. Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) ist auf dem Theaterplatz vor Ort.

Stanislaw Tillich in der Menschenkette am Theaterplatz. Ebenfalls mit dabei: Innenminister Markus Ulbig, Christian Hartmann und Joachim Klose von der AG 13. Februar.

Stanislaw Tillich in der Menschenkette am Theaterplatz. Ebenfalls mit dabei: Innenminister Markus Ulbig, Christian Hartmann und Joachim Klose von der AG 13. Februar.

Quelle: dh

17.37 Uhr: Die Gedenkveranstaltung auf dem Dresdner Neumarkt verzeichnet nun mehr Zulauf. Gut 100 Menschen sind dort. Wie der Veranstalter mitteilt, wird auch Dirk Hilbert nach dem Ende der Menschenkette an die Frauenkirche kommen, um eine Kerze aufzustellen.

Kerzen vor der Dresdner Frauenkirche

Kerzen vor der Dresdner Frauenkirche

Quelle: am

17.34 Uhr: Der Mahngang Täterspuren ist nun offiziell beendet.

17.25 Uhr: Die Auftaktkundgebung zur Menschenkette am Rathaus hat begonnen. Oberbürgermeister Dirk Hilbert hielt eine Rede und sagte unter anderem:

"Krieg ist allgegenwärtig - in jeder Generation. Und auch wenn wir persönlich dankbar dafür sein dürfen, den Krieg selbst nicht erleben zu müssen. Der 13. Februar mahnt uns auch, die Menschen nicht zu vergessen, die in diesen Tagen Opfer von Krieg, Terror und Vertreibung werden. Aus dem 13. Februar erwächst die Verantwortung, nicht nur zu trauern und zu gedenken, sondern auch im Sinne derjenigen zu handeln, die heute unsere Hilfe brauchen. Wer die Vergangenheit von vor über 70 Jahren von dem trennt, was wir heute in Teilen der Welt erleben, wer sein Herz gegenüber denjenigen verschließt, die bei uns Schutz suchen, der hat die Botschaft des 13. Februars nicht verstanden.
Vielen Dank, dass Sie sich mit uns gemeinsam in die Menschenkette einreihen."

17.04 Uhr: Silvo Lang, Sprecher von Dresden Nazifrei, zieht ein kurzes Fazit zum Mahngang Täterspuren. Weiter berichtet er, dass der Lautsprecherwagen des Bündnisses zwei Mal innerhalb von 30 Minuten ohne Angabe von Gründen von der Polizei durchsucht worden sei.

Die Polizei berichtet unterdessen, das im Stadtgebiet aktuell keine Straßen aufgrund von Veranstaltungen gesperrt sind. Gegen 18 Uhr ist aufgrund der Menschenkette wieder mit Behinderungen zu rechnen.

17 Uhr: Auf dem Neumarkt werden jetzt die ersten Kerzen angezündet. Die Veranstalter erwarten nach Ende des Mahngangs Täterspuren mehr Zulauf.

Gedenken mit Kerzen auf dem Neumarkt

Gedenken mit Kerzen auf dem Neumarkt

Quelle: am

16.56 Uhr: Der Mahngang Täterspuren ist jetzt auf dem Theaterplatz. Die Abschlusskundgebung hat begonnen.

16.46 Uhr: Polizisten "bewachen" den Kranz, den die AfD am Nachmittag auf dem Altmarkt niedergelegt hat.

Polizisten und der Kranz der AfD auf dem Altmarkt.

Polizisten und der Kranz der AfD auf dem Altmarkt.

Quelle: hh

16.39 Uhr: Der Pirnaische Platz ist wieder frei. Die Spitze des Mahngangs ist schon am Altmarkt vorbeigezogen und am Postplatz angekommen.

16.18 Uhr: Die St. Petersburger Straße wird in Kürze wieder für den kompletten Verkehr freigegeben. Der Mahngang zieht weiter, die Teilnehmerzahl hat sich weiter auf etwa 2.000 erhöht. Auf der Wilsdruffer Straße wird nun gesperrt.

16.06 Uhr: Mahngang Täterspuren erreicht jetzt das Dresdner Rathaus. Dort gibt es wieder eine Zwischenkundgebung. Es spricht einen Dramaturgin des Staatsschauspiels über das Leben der Malerin Elfriede Lohse-Wächtler, die 1940 in Pirna-Sonnenstein ermordert wurde. Ihr ist ein Stolperstein an der Voglerstraße 15 in Dresden gewidmet. Die Rednerin schließt mit den Worten: "Wir sind heute hier damit so etwas nie wieder möglich wird."

Der Mahngang Täterspuren am 13. Februar 2016: 1500 Menschen auf der Suche nach Spuren der Nazi-Herrschaft in Dresden.

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16.00 Uhr: Auf dem Dresdner Neumarkt besteht seit 15 Uhr Gelegenheit zum stillen Gedenken mit Kerzen. Noch ist der Zulauf eher verhalten.

Stilles Gedenken auf dem Neumarkt Dresden

Stilles Gedenken auf dem Neumarkt Dresden

Quelle: am

15.56 Uhr: Der Mahngang Täterspuren erreicht den Georgplatz zu einer Zwischenkundgebung.

15.55 Uhr: In fünf Minuten beginnt das Konzert der Philharmonie in der Kreuzkirche zum Gedenktag in Dresden. Im Vorfeld zeigte sich ein Bielefelder Besucher äußerst überrascht, das für ein Gedenkkonzert Eintritt verlangt wird.

Gedenkkonzert in der Dresdner Kreuzkirche

Gedenkkonzert in der Dresdner Kreuzkirche

Quelle: dh

15.42 Uhr: Der Mahngang ist jetzt in Höhe des Ufa-Palasts. Etwa 1500 Menschen laufen mit.

15.25 Uhr: Jetzt wird losgelaufen. Ziel des Mahngangs Täterspuren ist der Theaterplatz. Mit dabei sind unter anderem Stephan Kühn (MdB, Grüne) und Kulturbürgermeisterin Annekatrin Klepsch (Linke).

Der Mahngang Täterspuren startet.

Der Mahngang Täterspuren startet.

Quelle: sl

15.21 Uhr: Beim Mahngang Täterspuren werden weiterhin Reden gehalten und auch ins Englische übersetzt. Eine Schauspielerin vom Staatsschauspiel Dresden spricht über die Rolle der Technischen Hochschule Dresden bei der Etablierung der Euthanasie.

15 Uhr: Die Veranstaltung ist nun eröffnet. Die erste Rede beim Mahngang Täterspuren hält Linken-Stadträtin Margot Gaitzsch.

14.48 Uhr: Der Mahngang Täterspuren steht immer noch, weil es an Ordnern fehlt. Die Hochschule für Technik und Wirtschaft hat sich mit einem Banner positioniert.

Ein Banner am 13. Februar am Eingang der HTW Dresden.

Ein Banner am 13. Februar am Eingang der HTW Dresden.

Quelle: sl

14.37 Uhr: Verspätung beim Mahngang Täterspuren. Eigentlich sollte es 14.30 Uhr losgehen. 300 bis 400 Teilnehmer sind schon da.

Teilnehmer des Mahngangs Täterspuren kurz vor dem Start.

Teilnehmer des Mahngangs Täterspuren kurz vor dem Start.

Quelle: sl

14.17 Uhr: Die Spontandemo-Teilnehmer dürfen nicht als Aufmarsch zum Hauptbahnhof ziehen, sondern werden in Grüppchen von fünf bis sechs Personen von der Polizei durchgelassen.

14.10 Uhr: Die Spontandemo zieht jetzt los. Einer der Teilnehmer bestätigt: Seine Personalien wurden aufgenommen, weil er mit Kreide auf den Fußweg gemalt hat. Die Polizei prüft, ob es sich dabei um eine Ordnungswidrigkeit handelt.

14.06 Uhr: Die Spontandemo vom Altmarkt zum Hauptbahnhof ist verkürzt genehmigt worden. Allerdings geht es noch nicht los, weil bei zwei Teilnehmern gerade noch die Personalien von der Polizei aufgenommen werden.

14 Uhr: Bei der Bürgerbegegnung im Haus an der Kreuzkirche liest eine Zeitzeugin aus ihrem Tagebuch. Sie war am 13. Februar 1945 elf Jahre alt. Außerdem erklärt Oberbürgermeister Dirk Hibert, das es wichtig ist, Dialoge zu führen und den Menschen zuzuhören, die etwas zu sagen haben.

13.55 Uhr: Der Altmarkt leert sich - noch sind etwa 20 AfD-Anhänger vor Ort. Die Gegendemonstranten wollen über die Wilsdruffer Straße und den Pirnaischen Platz in Richtung Hauptbahnhof ziehen. Die Anmeldung läuft. In knapp einer halben Stunde startet der Mahngang Täterspuren am Dresdner Hauptbahnhof.

Kundgebung der AfD auf dem Altmarkt zum 13. Februar.

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13.28 Uhr: Die Kundgebung der AfD ist nach der Niederlegung eines Kranzes beendet. Schätzungsweise 300 Menschen nahmen teil, angemeldet waren 1.000. Begleitet wurde die Veranstaltung von lautem Protest. Dresden-Nazifrei twittert derweil, dass der Lauti wiederum nicht vorwärtskommt.

Im Rahmen der AfD-Kundgebung wird ein Kranz am Mahnmal auf dem Altmarkt Dresden niedergelegt.

Im Rahmen der AfD-Kundgebung wird ein Kranz am Mahnmal auf dem Altmarkt Dresden niedergelegt.

Quelle: hh

13.10 Uhr: Ein Gegendemonstrant ist zur Bühne der AfD vorgedrungen. AfD-Ordner nehmen die Person in den Schwitzkasten, dann wird der Mann von der Polizei abgeführt.

13.01 Uhr: Weniger als 100 Leute bei der Kundgebung der AfD auf dem Altmarkt. Die Polizei kontrolliert im Umfeld Personen. Ein Lauti von Gegendemonstranten wurde auf der Wilsdruffer Straße gestoppt, die Polizei nimmt Personalien auf.

Auch die Veranstaltung im Haus an der Kreuzkirche mit Oberbürgermeister Dirk Hilbert beginnt nun. Derzeit sind etwa 120 Besucher anwesend.

13.00 Uhr: Wer es am Nachmittag informativ möchte, dem sei die Filmvorführung von " Come Together – Dresden und der 13. Februar" im Ufa-Kristallpalast um 14 Uhr empfohlen.

Mit Gedenk- und Diskussionsveranstaltungen, einer Menschenkette und stiller Einkehr erinnerten Tausende Dresdner an die Zerstörung der Stadt vor 71 Jahren.

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12.04 Uhr: Holger Hase, Vorsitzender des Denk Mal Fort e.V. auf dem Heidefriedhof:

11.15 Uhr: Dresdens Verwaltungsbürgermeister Peter Lames (SPD) spricht darüber, was der 13. Februar für ihn bedeutet:

11.00 Uhr: Der offizielle Teil der Heidefriedhof-Veranstaltung ist nun beendet, aber die Gäste sind noch in die Feierhalle eingeladen zum Gespräch und Gedankenaustausch über die Zukunft des Erinnerns auf dem Heidefriedhof.

Rund um das Mahnmal auf dem Heidefriedhof haben die Besucher weiße Rosen niedergelegt. Foto: mh

Quelle:

10.52 Uhr: Am Mahnmal für die Bombardement-Opfer auf dem Heidefriedhof haben die Besucher Blumen niedergelegt. Unter den Veranstaltungsgästen sind auch einige Personen, die unsere Mitarbeiterin als zur rechten Szene gehörig einordnet.

10.38 Uhr: Die Veranstaltung auf dem früheren Leipziger Bahnhof geht zu Ende. Auch die aktuelle Marwa-El-Sherbini-Stipendiatin, Nurul Fatimah Khasbullah aus Indonesien, war anwesend. Allerdings fehlte die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde, Nora Goldenbogen.

10.34 Uhr: Bei der Veranstaltung auf dem Heidefriedhof ist auch Landtagspräsident Matthias Rößler (CDU) anwesend. Die Bläser spielten Händel. Nun spricht Superintendent Albrecht Nollau. Er erinnert sich an seine Kindheit und das Luftschutzbunkerzeichen am Haus seiner Großeltern. Nollau ruft dazu auf, aufmerksam zu bleiben, wenn die Würde anderer angegriffen wird.

Auch Landtagspräsident Matthias Rößler (CDU) besucht die Veranstaltung auf dem Heidefriedhof. Foto: mh

Quelle:

10.20 Uhr: Auf dem Heidefriedhof ziehen die Menschen nach einer Ansprache von Holger Hase, Vorsitzender des veranstaltenden Denk Mal Fort e.V., zu den Gräbern der Luftangriffs-Opfer. Vereinsmitglieder haben weiße Rosen verteilt, die dort niedergelegt werden sollen.

Gedenkveranstaltung des Denk Mal Fort e.V. auf dem Heidefriedhof. Foto: mh

Quelle:

10.16 Uhr: Am ehemaligen Leipziger Bahnhof gedenken etwa zehn Personen, darunter Peter Lames (SPD), mit Musik und ruhigen, friedlichen Worten vor allem der verfolgten, deportierten und ermordeten jüdischen Mitbürger. Lames liest aus den Tagebüchern Victor Klemperers.

Peter Lames (SPD) liest aus den Tagebüchern Victor Klemperers. Foto: sl

Quelle:

10.12 Uhr: Auf dem St. Pauli-Friedhof hat Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) gemeinsam mit dem Pfarrer der Martin-Luther-Kirche, Eckehard Möller, und Annika Dube-Wnek vom Verein Jugend Arbeit Bildung einen Kranz in Erinnerung an die verstorbenen Zwangsarbeiterkinder niedergelegt.

OB Hilbert gedachte der von 1943 bis 1945 verstorbenen Kinder des Entbindungslagers auf dem Gelände des Judenlagers Hellerberge. Foto: hh

Quelle:

10.09 Uhr: Die Veranstaltung auf dem Heidefriedhof beginnt jetzt. Bislang haben sich etwa 150 Menschen versammelt, es kommen aber noch weitere dazu, berichtet unsere Mitarbeiterin vor Ort. Viele der Besucher tragen Nelken und Rosen bei sich, manche auch Kränze und Blumengestecke.

9.55 Uhr: In wenigen Minuten beginnen die fünf Gedenkveranstaltungen auf vier Dresdner Friedhöfen und dem ehemaligen Leipziger Bahnhof.

9.46 Uhr: Die Stadt will den Fokus dieses Jahr auch auf die Frage des Umgangs mit dem 13. Februar richten. Joachim Klose, Moderator der AG 13. Februar erklärt: „Aus Zerstörung erwächst nichts Neues.“

9.35 Uhr: Die größeren Veranstaltungen beginnen am Nachmittag, vor allem zur Menschenkette werden 18 Uhr wieder bis zu 10.000 Menschen erwartet. Auch auf dem Neumarkt zum Stillen Gedenken und beim Mahngang Täterspuren ist mit vierstelligen Zahlen zu rechnen. Wir werden natürlich von allen Veranstaltungen berichten.

9.10 Uhr: Die Veranstaltung am Heidefriedhof wird wohl die am besten besuchte unter den fünf angebotenen sein. Offiziell ist sie aber nicht mehr. Die Stadt hat sich zurückgezogen, stattdessen hat ein Verein die Organisation übernommen.

9.00 Uhr: Das Veranstaltungsprogramm beginnt in einer Stunde mit fünf dezentralen Gedenkveranstaltungen. Wer möchte, kann 9.30 Uhr ab Schulstraße (am Rathaus) mit kostenlosen Shuttlebussen zu allen fünf Orten und anschließend wieder zurück fahren.

8.00 Uhr: Dresden steht vor einem hoffentlich ruhigen 13. Februar. Im Gegensatz zu früher ist nicht mit einem Nazi-Aufmarsch zu rechnen. Die Rechten waren schon gestern unterwegs: draußen in Prohlis.

Rund 600 Neonazis sind am 12. Februar 2016 mit Fackeln durch Prohlis und Nickern gezogen. Ihnen stellten sich rund 400 Gegendemonstranten lautstark entgegen.

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7.45 Uhr: Der 13. Februar steht an. Einen ersten Überblick über den Tag bietet dieses Video.

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