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Lokales Dehoga fordert Maßnahmen gegen rückläufige Touristenzahlen
Dresden Lokales Dehoga fordert Maßnahmen gegen rückläufige Touristenzahlen
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09:01 24.01.2017
Touristen tummeln sich im Zwinger. Die Aufnahme entstand vor drei Wochen. Insgesamt war die Zahl der Dresden-Besucher im vergangenen Jahr rückläufig. Quelle: Foto: Dietrich Flechtner
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Dresden

Der Dresdner Regionalverband des Hotel- und Gaststättengewerbes Dehoga schlägt Alarm. Angesichts sinkender Gäste- und Übernachtungszahlen hat der Vorsitzende Rolf-Dieter Sauer, der zugleich Inhaber des Hotels „Bergwirtschaft“ am Wilden Mann ist, konkrete Maßnahmen von der Stadt gefordert. „Erster Ansatzpunkt für uns ist eine Überarbeitung der sogenannten Bettensteuer.“ Die Hoteliers wollen eine prozentuale Bettensteuer sowie eine „Vereinfachung des umständlichen Nachweises der Geschäftskunden“. Die eingenommenen rund zehn Millionen Euro sollten „bestmöglich in eine sinnvolle Zukunftswerbung der Landeshauptstadt Dresden investiert werden“, heißt es in einer Presseerklärung. Außerdem solle ein Budget von 500 000 Euro unverzüglich wieder freigegeben werden, das für die Vermarktung der Stadt zugesichert, vom Stadtrat aber eingefroren worden sei.

Rolf-Dieter Sauer erinnerte auch an das Konzept einer Bonuscard für Übernachtungsgäste, das der Tourismusverband. die Dresdner Hotel Allianz und der Tourismus-Ausschuss der IHK entwickelt hätten. „Im vergangenen Jahr“, resümiert Sauer, „sanken die Tourismuszahlen in Dresden nachweislich, während insgesamt in Deutschland eine Steigerung vorlag. Um es einfach auszudrücken: Dresden läuft der Tourismus weg.“ Das bedeute Umsatzeinbußen, die sich auch auf die hiesigen Gasthäuser und den Einzelhandel auswirkten.

Von Bernd Hempelmann

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