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Lokales Datenportal der TU Dresden zeigt Abschmelzen der Eismasse in der Antarktis
Dresden Lokales Datenportal der TU Dresden zeigt Abschmelzen der Eismasse in der Antarktis
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12:48 09.05.2016
Der bis zu 4800 Meter mächtige Eisschild auf dem antarktischen Kontinent hat in den vergangenen Jahren an Masse verloren. Quelle: Peter Busch
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Dresden

Ein Datenportal der Technischen Universität Dresden macht seit Montag das Abschmelzen der Eismasse in der Antarktis sichtbar. Grundlagen sind Daten der deutsch-amerikanischen Satellitenmission Grace, wie die Universität mitteilte. Die Mission erfasse kleinste Änderungen der Schwerkraft, die zum Beispiel entstehen, wenn Massen in verschiedenen Gebieten zu- oder abnehmen.

Die Eismasse auf dem Antarktischen Festland hat von 2002 bis Anfang 2016 im Schnitt etwa 100 Gigatonnen pro Jahr abgenommen. Das entspreche der Masse von 100 Kubikkilometern Wasser, hieß es. Gleichmäßig auf die Fläche Deutschlands verteilt, ergäbe dies jedes Jahr eine 28 Zentimeter hohe Wasserschicht. Bezogen auf die Fläche der Ozeane bedeutet das einen Anstieg von jährlich 0,27 Millimetern.

Nach Angaben der TU Dresden war bereits eine Vielzahl wissenschaftlicher Studien in den vergangenen Jahren zu dem Schluss gekommen, dass der bis zu 4800 Meter mächtige Eisschild auf dem antarktischen Kontinent an Masse verliert.

dpa

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