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Das große Aufräumen nach der Dresdner Silvesternacht

Silvester Das große Aufräumen nach der Dresdner Silvesternacht

Die Mitarbeiter der Stadtreinigung sind am Neujahrstag unterwegs gewesen, um den Müll der Partynacht zu beseitigen. Vor allem die Reste von Wunderkerzen machen den Mitarbeitern immer wieder zu schaffen

Die Stadt wird geputzt nach der Silvesternacht

Quelle: Anja Schneider

Dresden. Wenn die letzten Feierwütigen nach der Silvesternacht ins Bett fallen, geht für 55 Mitarbeiter der Dresdner Stadtreinigung die Arbeit los. Mit fünf Großkehrmaschinen und ebenso vielen Kleinkehrmaschinen, vier Papierkorbwagen und acht Kleintransportern begannen sie um 7 Uhr morgens am ersten Tag des Jahres, die Flächen zwischen Hauptbahnhof und Dresdner Neustadt sowie die Elbbrücken vom Silvesterdreck zu befreien.

Wie viel letztendlich in diesem jungen Jahr zusammenkommt, lasse sich am Neujahrstag noch nicht sagen, erklärt Gruppenleiter Sven Junghanns am Vormittag. In den vergangenen Jahren bewegten sich die Mengen zwischen 40 und 45 Tonnen, das werde auch in diesem Jahr erwartet, sagt Junghanns. Davon sammeln die Reinigungskräfte allein rund 25 Tonnen am Neujahrstag ein. Neben dem üblichen Silvesterdreck sei es in diesem Jahr weniger Glasmüll gewesen und viel Batteriefeuerwerk, erzählt Junghanns von der Schicht mit seinen Kollegen.

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Es knallte, leuchtete, zischte und verursachte vor allem jede Menge Dreck. Die Silvesterknallerei ist vorbei und übrig blieb auch in diesem Jahr wieder tonnenweise Müll. Die Dresdner Stadtreinigung war von 7 bis 13 Uhr zwischen dem Hauptbahnhof und der Dresdner Neustadt im Einsatz.

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Lästig seien besonders die langen Stäbe von Wunderkerzen. Die müssen von den Mitarbeitern per Hand aufgelesen werden, denn das können die Kehrmaschinen nicht greifen. „In diesem Jahr verteilte sich der Müll im gesamten Stadtgebiet und konzentrierte sich weniger auf kleine Flächen. Auf der Brühlschen Terrasse und am Königsufer hatten wir am meisten zu tun“, erzählt Junghanns. In diesem Jahr fand keine Party auf dem Theaterplatz statt, was dien Verteilung der Silvesterhinterlassenschaften erklären könnte. Alles in allem sei die Reinigung aber gut verlaufen, ohne besondere Zwischenfälle.

Gegen 13 Uhr konnten sich die Mitarbeiter dann nach und nach in den wohlverdienten Feierabend verabschieden. Zu der Zeit waren die Flächen der Innenstadt gereinigt, dazu zählen unter anderem der Neumarkt, Altmarkt, die Prager Straße, die Münzgasse, die Wilsdruffer Straße, die Augustusstraße, der Schlossplatz, das Terrassenufer sowie die Fuß- und Radwege am Königsufer und die innerstädtischen Brücken. In den kommenden Tagen wird der Silvestermüll an den restlichen Orten beseitigt. Ziel sei es, die Stadt so schnell wie möglich von den Silvesterabfällen zu beseitigen, auch bevor es zu eventuellen Schneefällen kommen kann, erklärt Junghanns. Denn dann steht der Winterdienst an erster Stelle.

Von Lisa-Marie Leuteritz

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