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Das dritte Kind bleibt in Kitas in Dresden weiterhin kostenlos

Soziales Das dritte Kind bleibt in Kitas in Dresden weiterhin kostenlos

Die Betreuung des dritten Kindes in Kindertagesstätten bleibt für Dresdner Eltern kostenlos. Der Stadtrat erteilte am Donnerstagabend Plänen der Verwaltung, für das dritte Kind 20 Prozent des vollen Elternbeitrags zu verlangen, eine deutliche Absage.

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Quelle: dpa-Zentralbild

Dresden. Die Betreuung des dritten Kindes in Kindertagesstätten bleibt für Dresdner Eltern kostenlos. Der Stadtrat erteilte am Donnerstagabend Plänen der Verwaltung, für das dritte Kind 20 Prozent des vollen Elternbeitrags zu verlangen, eine deutliche Absage. „Die CDU hat die Beitragsfreiheit für das dritte Kind eingeführt. Deshalb werden wir den Plänen nicht zustimmen“, erklärte Daniela Walther, sozialpolitische Sprecherin der Christdemokraten.

Gleichzeitig äußerte Walter Verständnis für Bildungsbürgermeister Hartmut Vorjohann (CDU), der die Beitragsfreiheit abschaffen wollte: „Rot-Grün-Rot hat in einer dunkelroten Sternstunde festgelegt, dass die Eltern bei Streiks die Beiträge erstattet bekommen, ohne die Frage der Finanzierung zu beantworten.“ Vorjohann wollte die erwarteten Mehreinnahmen für das dritte Kind in Höhe von 436 000 Euro in den Jahren 2017/2018 für die Erstattung nutzen.

Dana Frohwieser, bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, erklärte, Ziel der Sozialdemokraten sei die gebührenfreie Kita. „Dafür werden wir im Land und im Bund kämpfen.“ Frohwieser plädierte ebenso für die Gebührenfreiheit für das dritte Kind wie Ulrike Caspary (Bündnis 90/Die Grünen) und Tilo Kießling (Die Linke).

Gleichzeitig erhöhte der Stadtrat die Elternbeiträge ab dem 1. September. So kostet die neunstündige Betreuung eines Kleinkindes in der Kinderkrippe künftig 212,81 Euro statt 203,93 Euro wie bisher. Für Kindergartenkinder werden 146,02 Euro statt 140,79 Euro fällig. Sechs Stunden Betreuung im Hort werden 84,54 Euro (bisher 82,24 Euro) kosten. Eltern, deren Kinder im Hort von Förderschulen betreut werden, zahlen dagegen weniger: 107,16 Euro statt 108,02 Euro wird es künftig kosten.

„In der schlechten Nachricht der Erhöhung verbirgt sich auch eine gute“, erklärte Kießling. Die Erzieherinnen würden für ihre fachkundige Arbeit besser entlohnt. „Es ist aber ärgerlich, dass wir Jahr für Jahr eine Erhöhung beschließen müssen“, so der Linke-Stadtrat.

Die Satzung über die Erhebung von Kita-Beiträgen wurde vom Ersten Bürgermeister Detlef Sittel (CDU) von der Tagesordnung genommen. In den Ausschüssen wird noch darüber diskutiert, wie die Erstattung der Elternbeiträge sowie des Betreuungsaufwandes für die Kinder im Streik. oder Havariefall konkret geregelt werden soll.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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