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Lokales Das „Städtebauliche Quartett“ lädt zu Debatten über die Stadtentwicklung
Dresden Lokales Das „Städtebauliche Quartett“ lädt zu Debatten über die Stadtentwicklung
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14:20 11.03.2019
Teil eins des Städtebaulichen Quartetts beschäftigt sich mit dem Neustädter Markt. Hier der Siegerentwurf des Architekturwettbewerbs. Quelle: Anja Schneider
Dresden

Die Sächsische Akademie der Künste und der Geschäftsbereich Stadtentwicklung, Bau, Verkehr und Liegenschaften der Landeshauptstadt Dresden haben eine neue Gesprächsreihe organisiert: das „Städtebauliche Quartett“. Dabei geht es aber weniger um die Zahl der Experten, die auf dem Podium sitzen, sondern um die Zahl der Veranstaltungen: Exakt vier werden bis Ende Juni stattfinden.

Vor-Ort-Kenntnis und erfahrender Blick von außen

Den Auftakt macht am Mittwoch, 20. März, um 18 Uhr im Zentrum für Baukultur Sachsen im Kulturpalast eine mit „Kontext versus Collage“ überschriebene Veranstaltung, auf der die abgeschlossenen großen Projekte im Altstadtkern vor dem Hintergrund des aktuellen Wettbewerbs zum Neustädter Markt/Königsufer besprochen werden. In der Gesprächsrunde sollen die realisierten Projekte aus lokaler und überörtlicher Sicht städtebaulich eingeordnet, ihre Übertragbarkeit auf die Neustadt diskutiert und die Ergebnisse vor diesem Hintergrund eingeordnet werden.

Für die Veranstalter werden Holk Freytag, Präsident der Sächsischen Akademie der Künste, und Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (Bündnis 90/Die Grünen) die Begrüßung der Gäste übernehmen. Auf dem Podium nehmen Wolfgang Lorch (Professor für Entwerfen und Baugestaltung an der TU Darmstadt), Thomas Will (Professor für Denkmalpflege und Entwerfen an der TU Dresden) und Schmidt-Lamontain Platz.

Moderator dieser und der weiteren drei Veranstaltungen ist Jörn Walter, langjähriger Leiter des Dresdner Stadtplanungsamtes und zuletzt Leitender Baudirektor in der Freien Hansestadt Hamburg. „Vor-Ort-Kenntnis wird er mit seinem erfahrenen Blick von außen verbinden. Wir sind froh, ihn gewonnen zu haben“, erklärte Anne Koban, Sprecherin der Sächsischen Akademie der Künste.

Welchen Anforderungen muss sich Dresden in den kommenden 30 Jahren stellen?

„Die Europäische Stadt in Neuen Quartieren“ ist der Titel der zweiten Runde am 28. März zur gleichen Zeit an der gleichen Stelle. Dabei geht es um das Leitbild für die neuen Stadtteile von Kaditz-Mickten bis zur Pirnaischen Vorstadt. In diesen Quartieren wurden in der Euphorie der Nachwendezeit viele große Projekte in Angriff genommen, aber wegen fehlender Nachfrage nur ansatzweise realisiert oder sie blieben ganz liegen.

Luftaufnahme vom Elbepark mit den umliegenden Stadtteilen Kaditz und Mickten aus dem Jahr 2015. Quelle: Jürgen-M. Schulter

Nun erlebt Dresden einen nie dagewesenen Wachstumsschub, der die Frage aufwirft, inwieweit man an den bisherigen Planungen und dem dahinterstehenden Leitbild festhalten sollte. Auf dem Podium diskutieren am 28. März der Leipziger Architekturkritiker Arnold Bartetzky, der Münchner Architekt Thomas Knerer und Stefan Szuggat, Leiter des Stadtplanungsamtes Dresden.

Weitere Termine für das Quartett sind der 20. Juni mit dem Thema „Der Blick auf die Stadt“ und der 27. Juni, der die Überschrift „Städtebau nach dem Mobilitätswandel“ trägt. Ziel des „Städtebaulichen Quartetts“ ist es laut Koban, die Herausforderungen zu analysieren, vor denen die Stadt heute steht. Welchen Anforderungen muss sich Dresden in den kommenden 30 Jahren stellen? Diese Schwerpunkte sollen erörtert werden. Interessenten sind herzlich eingeladen zu den Gesprächsrunden.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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