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Das Hauptzelt des 22. Dresdner Weihnachts-Circus ist aufgebaut

Weihnachts-Spektakel Das Hauptzelt des 22. Dresdner Weihnachts-Circus ist aufgebaut

Der Dresdner Weihnachts-Circus errichtet derzeit seine Zeltstadt auf dem Volksfestplatz. Am Hauptzelt, dem sogenannten „Grand Chapiteau“, werden noch letzte Befestigungsmaßnahmen getroffen. Bei der Besichtigung am 7. Dezember kündigte Zirkusdirektor Mario Müller Milano einen Überraschungs-Act an.

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am 07.12.17 in Dresden : Aufbau Weihnachtscircus :

Quelle: Dietrich Flechtner

Dresden. Der Kassenwagen steht am Eingang bereit, das große Hauptzelt ist aufgebaut, Schweißer montieren die Befestigungsanker im Boden – die Zeltstadt des 22. Dresdner Weihnachts-Circus auf dem 20 000 Quadratmeter großen Areal am Volksfestplatz nimmt langsam Gestalt an.

„Das 30-köpfige internationale Montageteam hat am Montag mit den Aufbauarbeiten begonnen“, erklärt Zirkussprecher Dirk Porn. „Insgesamt werden drei Zirkuszelte, ein Pferde- und ein Elefantenzelt sowie ein Werkstattzelt errichtet. Bis zum Vortag der Premiere am 20. Dezember wird hier auch noch planmäßig aufgebaut.“

Das neue Hauptzelt hat Zirkusdirektor Mario Müller-Milano in diesem Jahr von der italienischen Spezialfirma Canobbio anfertigen lassen. 2500 Personen finden im sogenannten „Grand Chapiteau“ Platz. Das in blau und weiß gehaltene Zelt misst 50 Meter im Durchmesser und 15,5 Meter in der Höhe. „Die gesamte Entertainment-Fläche beträgt 3500 Quadratmeter. Im letzten Jahr waren es noch 3150 Quadratmeter“, erinnert sich Dirk Porn.

Insgesamt werden derzeit etwa 800 Anker in den Boden des Volksfestplatzes geschlagen. „Dafür ist keine Genehmigung notwendig. Die Pflastersteine auf der Befestigungsfläche werden vorher aus dem Boden herausgehoben und die Anker anschließend angebracht. Beim Abbau werden die Steine wieder ins Pflaster eingesetzt“, erklärt Zirkussprecher Dirk Porn. „Außerdem werden mehr als 700 Meter Zaun aufgestellt und über 15 000 Meter Stromkabel verlegt. Etwa 650 Scheinwerfer und Spots baut das Montageteam noch ein. Die Mitarbeiter haben bereits am Mittwoch die 5000 Glühbirnen an die Lichterketten geschraubt.“ Mario Müller Milano spricht offen über die Ausgaben: „Die neue Zeltplane hat uns 350 000 Euro gekostet. Für die Einrichtung der Sitzgelegenheiten sind 45 000 Euro eingeplant, für die Beleuchtung 100 000 Euro.“

Der 68-jährige Zirkusdirektor kündigt zudem einen bislang geheimen Show-Act an und spricht von einer Weltsensation: „Wir konnten die Flugtrapez-Gruppe ’The Flying Heroes’ vom Moskauer Nikulin Circus für unser Programm gewinnen. Die acht fliegenden Männer werden das Publikum mit ihren Salti und Überwürfen begeistern. Durch das größere Zelt haben wir nun auch Platz für solche artistischen Nummern.“

Von Junes Semmoudi

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