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Lokales Da Vinci operiert und der Uni-Chor blitzt auf
Dresden Lokales Da Vinci operiert und der Uni-Chor blitzt auf
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16:00 13.06.2018
Da sind die Chipscheiben mit den raffinierten Lichtsensoren: Fraunhofer-Institutsdirektor Hubert Lakner und seine Ingenieure legen sich für die Wissenschaftsnacht ins Zeug. Quelle: Foto: Anja Schneider
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Dresden

Mit Elektronik-Origami, scharfäugigen Kühlschränken, Chor-Flashmobs, operierenden Da-Vinci-Robotern und rund 730 weiteren populärwissenschaftlichen Attraktionen wollen die Veranstalter der Wissenschaftsnacht am Freitag einen Rekord aufstellen. „Wir denken, dass wir die Marke von 40 000 Besuchern knacken können“, sagte Robert Franke, Chef der städtischen Wirtschaftsförderung.

Zum Vergleich: Im Vorjahr waren rund 38 000 Dresdner abends und nachts von Institut zu Institut gepilgert und konnten unter 675 Veranstaltungen wählen. „Neu hinzugekommen sind vor allem viele Angebote für Kinder und Jugendliche“, sagte Franke. Auch vier weitere forschungsintensive Unternehmen haben sich zur „16. Langen Nacht der Wissenschaften in Dresden“ (Twitter-Kürzel: #LNdWDD) dazugesellt: der Chipkonzern Globalfoundries, Robotron, Bosch Sensortec und die Telekom-Tochter „T-Systems Multimedia Solutions“.

Größter Anbieter von Wissenschafts-Shows, Tinker-Ecken, Vorträgen und Live-Forschungen wird indes wieder die TU Dresden sein. Die Uni hat allein 376 Veranstaltungen organisiert: im Hörsaal-Zentrum an der Bergstraße, auf ihrem Hauptcampus in der Südvorstadt, in Johannstadt und anderen Orten. „Es ist für uns immer wieder eine wunderbare Erfahrung zu erleben, wie interessiert die Dresdner Öffentlichkeit an allem ist, was an den zahlreichen Einrichtungen der TU Dresden erforscht wird“, betonte Uni-Rektor Hans-Müller-Steinhagen. So wird Prof. Axel Voigt mit einem „interaktiven Science-Floor“ im CRTD-Exzellenzcluster an der Fetscherstraße die Ausstellung „Echtzeit“ eröffnen. Dort können Kinder zudem mehr über den Wunderlurch Axolotl erfahren, dem Arme und Beine immer wieder nachwachsen.

Auch die Fraunhofer-Ingenieure sind wieder mit einem breiten Programm dabei, unter anderem auf dem Nord-Campus an der Maria-Reiche-Straße. „Wir haben viele Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche vorbereitet“, verriet Prof. Hubert Lakner, der dort das Fraunhofer-Photonikinstitut IPMS leitet. „Dazu gehören Reinraum-Führungen, Quiz-Runden und ein Wissenschafts-Parcours.“ Auch das erwähnte Hightech-Origami können sich die nächtlichen Gäste dort erklären lassen.

Service:

Was? „16. Lange Nacht der Wissenschaften in Dresden“

Wann? Freitag, 15. Juni, 18 bis 1 Uhr in der Nacht

Wo? 77 Standorte, u.a. in der Südvorstadt, Johannstadt, Klotzsche, Blasewitz

Wo steht das ganze Programm? Im Netz unter der Adresse wissenschaftsnacht-dresden.de, das analoge Programmheft liegt in vielen öffentlichen Einrichtungen kostenlos aus

Wie hinkommen? Im Programmheft und über die Adresse tinyurl.com/ya6cbzce im Internet gibt es ein Gratis- Ticket für die freie Fahrt mit Bussen und Bahnen der DVB zu den Veranstaltungsorten. Außerdem richten die Verkehrsbetriebe zwei Sonderlinien N6 (Plauen – Felsenkeller) und N8 (Plauen – Schillerplatz) ein.

Social Media: Twitter-Hashtag: #LNdWDD

Von Heiko Weckbrodt

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