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DVB rechnen mit Fahrgastrekord für das Jahr 2016

156 Millionen Passagiere DVB rechnen mit Fahrgastrekord für das Jahr 2016

Die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) rechnen im laufenden Jahr mit einem neuen Fahrgastrekord. „Beinahe 156 Millionen Fahrgäste“ sollen bis Ende des Jahres Busse und Bahnen der DVB genutzt haben, wie der Vorstand für Technik und Finanzen, Andreas Hemmersbach, am Montag mitteilte.

Quelle: Archiv

Dresden.  Die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) rechnen im laufenden Jahr mit einem neuen Fahrgastrekord. „Beinahe 156 Millionen Fahrgäste“ sollen bis Ende des Jahres Busse und Bahnen der DVB genutzt haben, wie der Vorstand für Technik und Finanzen, Andreas Hemmersbach, am Montag mitteilte. Das wären rund vier Millionen zahlende Passagiere mehr als noch 2013. Er sehe das als Bestätigung der Unternehmensstrategie, in einer wachsenden Stadt auf den Ausbau des Straßenbahnnetzes und die Anschaffung moderner Fahrzeuge mit größerer Kapazität zu setzen.

Eine Grundlage für diese „nachhaltige Entwicklung des ÖPNV in Dresden“ habe der Stadtrat nach Ansicht von DVB-Vorstand Hemmersbach mit seiner einstimmigen Entscheidung geschaffen, die DVB auch nach Ablaufen der aktuellen Vereinbarung am Jahresende 2017 mit der Abwicklung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) zu beauftragen. Die Stadt nutzt dabei eine von der Europäischen Union gestattete Klauses der Direktvergabe und schöpft die maximal zulässigen Laufzeiten aus. Das sind 22,5 Jahre für den Straßenbahn- und Busverkehr sowie jeweils zehn Jahre jeweils für den Betrieb der Elbfähren und der historischen Bergbahnen.

„Die Direktvergabe bietet uns Planungs- und Arbeitsplatzsicherheit“, meint Lars Seiffert, DVB-Vorstand für Betrieb und Personal. Trotzdem wolle man die Herausforderungen des Wettbewerbs nicht ignorieren. „Sei es im Ringen um neue und bestehende Kunden als auch auf der Suche nach besseren technischen Lösungen“, verspricht Seiffert.

Städte und Gemeinden dürfen Nahverkehrsleistungen direkt an eigene kommunale Unternehmen vergeben. Allerdings muss die Absicht zur Direktvergabe europaweit öffentlich angekündigt werden. Wettbewerber haben dann drei Monate Zeit, einen eigenen Antrag dafür abzugeben. Bei der Vergabe bekommen eigenwirtschaftliche und kostendeckende Anträge den Vorzug gegenüber gemeinwirtschaftlichen und öffentlich unterstützten Betreibern. In Dresden gab es keinen konkurrierenden eigenwirtschaftlichen Antrag. Das Unternehmen wertet das als Zeichen dafür, dass es mit seinen Leistungen und dem seit Jahren unveränderten städtischen Zuschuss von 40 Millionen Euro pro Jahr wirtschaftlich gut aufgestellt sei, wie die DVB mitteilen.

Von uh

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