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Lokales DVB: Baubeginn auf der Oskarstraße in Dresden-Strehlen Anfang März
Dresden Lokales DVB: Baubeginn auf der Oskarstraße in Dresden-Strehlen Anfang März
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11:54 21.02.2017
Vor allem deswegen wird auf der Oskarstraße gebaut: Die DVB wollen eine neue Haltestellen nahe dem S-Bahn-Hat in Strehlen einrichten.  Quelle: Visualisierung: renderwerke
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Dresden

 In etwa einer Woche beginnen die Arbeiten an der neuen Stadtbahntrasse auf der Oskarstraße in Dresden-Strehlen. In Vorbereitung auf den Ausbau wollen die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) ab Mittwoch alle Anwohner noch einmal detailliert über deren Ablauf informieren. Dafür steht ein Infocontainer direkt vor dem ehemaligen Bahnhofsgebäude in Dresden-Strehlen an der Oskarstraße. Vor Ort beantwortet ein an der Planung beteiligter Bauingenieur bis zum 1. März wochentags jeweils von 16 bis 18 Uhr Fragen zum Projekt und zur Technologie. Der geplante Abschnitt ist Bestandteil des Projektes „Stadtbahn Dresden 2020“ und beinhaltet den Bau einer neuen Gleistrasse zwischen Wasaplatz und Querallee.

Ab Baubeginn Anfang März ist dann der zuständige Bauleiter Ansprechpartner für alle Anwohner, die Abläufe besprechen möchten oder besondere Wünsche zum Bauablauf haben, etwa wenn an einem bestimmten Tag die Grundstückszufahrt gewährleistet sein soll. Dazu habe man alle betroffenen Haushalte bereits per Anschreiben informiert, wie die DVB mitteilen. Darin finde sich auch die Telefonnummer des Bauleiters. Am Wochenende 18. und 19. Februar sei ein Flyer hinzugekommen, der die zu erwartenden Umleitungen für Bus- und Bahnfahrgäste beschreibt und ebenso darüber informiert, welche der betroffenen Straßen wann von den Autofahrern genutzt werden können und wann nicht.

In seiner Sitzung im Juli 2012 beschloss der Dresdner Stadtrat nicht nur den Stadtbahn-Neubau zwischen Löbtau und Strehlen sondern verpflichtete die DVB auch zur bürgernahen Information darüber. Seit habe es während der Planungsphasen verschiedene öffentliche Veranstaltungen zur Projektvorstellung gegeben, teilen die DVB mit. Unter anderem habe man mehrere Termine in der Technischen Universität Dresden absolviert, bei denen beispielsweise über die Planungen zu den Teilabschnitten Nossener Brücke, Nürnberger Straße und entlang des Zelleschen Weges informiert wurde. Auch die zuständigen Ortsbeiräte als empfehlendes Gremium habe man immer eingebunden. Außerdem habe man die Pläne öffentlich ausgelegt, heißt es aus den Verkehrsbetrieben.

Durch die frühzeitige Bürgerinformation haben die Planer beim jetzt beginnenden Bauabschnitt zahlreiche Wünsche von Betroffenen berücksichtigen können, loben die DVB den Planungsprozess. Die bisher aus der Einwohnerschaft erhaltenen Meinungsbekundungen reichten von der mehrheitlichen Befürwortung des Projektes bis hin zur generellen Ablehnung jeglichen Ausbaus von Nahverkehrsanlagen. Letzteres aber nur in Einzelfällen, bei denen andere persönliche Interessen dominierten, wie die DVB betonen.

Von uh

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