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Lokales DNN-Barometer: Dresdnern werden Wohnungen zu teuer
Dresden Lokales DNN-Barometer: Dresdnern werden Wohnungen zu teuer
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17:49 09.09.2015
Quelle: Grafik Eylert
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Das ergab eine repräsentative Befragung des Instituts für Kommunikationswissenschaft an der TU Dresden, die vom 18. August bis zum 3. September im Auftrag der DNN durchgeführt wurde. Laut aktuellem DNN-Barometer befürworten über die Hälfte der Dresdner (63 %) die Gründung einer neuen Woba. Nur 22 % sind dagegen, der Rest ist unschlüssig. Dabei wohnen Dreiviertel der Befragen (75 %) selbst in einer Mietwohnung, ähnlich war die Zahl bei einer Befragung im November 2011 (71 %).

Dass die Angst vor steigenden Mieten kein Hirngespinst ist, zeigt ebenfalls das DNN-Barometer. 27 % der aktuell befragten Mieter erklären, dass im letzten Jahr ihre Kaltmiete erhöht wurde; 2011 war das bei 23 % der befragten Mieter der Fall. Dazu rechnen 19 % mit einer Mieterhöhung in diesem Jahr. Wer eine Mietwohnung sucht, nennt laut DNN-Barometer den Preis als größte Hürde, etwas Passendes zu finden (73 %). Weit abgeschlagen folgen Ausstattung und Größe (21 %), Lage (17 %) und andere Eigenschaften des Wohnraums (14 %).

Die Mehrheit aller Teilnehmer der Befragung (92 %) ist zudem davon überzeugt, dass in Dresden die Mieten in den nächsten fünf Jahren weiter steigen werden. Nur 8 % vermuten, sie bleiben auf gleichem Niveau. Von sinkenden Mietpreisen wird vielleicht geträumt, aber nicht wirklich damit gerechnet.

Madeleine Arndt

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