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Lokales DEHOGA Sachsen führt Arbeitssuchende und Arbeitgeber zusammen
Dresden Lokales DEHOGA Sachsen führt Arbeitssuchende und Arbeitgeber zusammen
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16:03 08.12.2017
Symbolfoto  Quelle: dpa
Dresden

 Hoteliers haben nach wie vor große Schwierigkeiten, gute Bewerber auf ihre offenen Stellen zu finden. Laut Statistik der Arbeitsagentur könnten auf eine Stelle bis zu drei Bewerber kommen. Der DEHOGA-Regionalverband Dresden veranstaltete am 5. Dezember aus diesem Grund zusammen mit der Bundesagentur für Arbeit eine Kontaktbörse für den Bereich Hotellerie und Gastronomie. „Wir sind stark bemüht, dieses Problem zu lösen und das Missverhältnis auf ein vernünftiges Niveau zu reduzieren“, meint Axel Klein, Geschäftsführer des DEHOGA Dresden. Die DEHOGA-Kontaktbörse soll mehr Klarheit über das tatsächliche Angebot von Arbeitskräften aufzeigen und nach konkreten Lösungen suchen.

Acht der renommiertesten Dresdner Hotels luden knapp 200 interessierte Arbeitssuchende ein, über 90 von ihnen folgten der Einladung. Sie nutzten die Chance und stellten sich der Hotellerie-Elite der Landeshauptstadt im Bankettsaal des Hotels „The Westin Bellevue“ vor. „Eine super Quote für das erste Mal“, sagt Klein.

Nachdem die Unternehmen kurz sich selbst und die offenen Stellen ihres Betriebes vorstellten, folgte ein Speed-Dating. In Kurzinterviews mit einer Länge von drei bis fünf Minuten präsentierten sich die Bewerber ihren möglichen zukünftigen Arbeitgebern.

Veranstaltungen wie die Kontaktbörse seien ein erster Schritt in die richtige Richtung. „Der Fachkräftemangel ist unübersehbar und wir werden uns noch stärker darauf einstellen müssen, mit ungelernten Hilfskräften und Quereinsteigern zu arbeiten“, so Klein. Auch wenn viele Positionen so besetzt werden könnten, fehlten weiterhin Fachkräfte. Die Branche suche Mitarbeiter, die Verantwortung übernähmen, flexibel, belastbar und zuverlässig wären. Jedoch seien viele der Bewerber, welche die fachliche Erfahrung vorweisen können, in ihren Arbeitszeiten so stark eingeschränkt, dass sie nur sehr begrenzt in der Gastronomie eingesetzt werden könnten. Klein sieht hier die Kommunen und die Politik in der Pflicht, neue Lösungsansätze wie beispielsweise bei der Kinderbetreuung zu finden.

Von Carolin Seyffert

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