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Lokales DDR-Museum öffnet im Januar im Dresdner DVB-Hochhaus
Dresden Lokales DDR-Museum öffnet im Januar im Dresdner DVB-Hochhaus
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13:25 22.09.2016
Ausstellungsstücke wie dieser Kübel-Trabi aus Radebeul sollen künftig im DVB-Hochhaus zu sehen sein.  Quelle: Uwe Hofmann
Dresden

Im Januar soll das Radebeuler DDR-Museum im DVB-Hochhaus am Albertplatz eröffnen. Das hat Peter Simmel, der Eigentümer des Gebäudes samt angrenzendem Einkaufszentrum angekündigt. Simmel plant, die Exponate aus dem insolventen Radebeuler Museum in einem Teil des Neubaus und zwei Etagen des Hochhauses zu präsentieren. Bis zu 2200 Quadratmeter Ausstellungsfläche soll das Museum haben, in Radebeul sind es derzeit noch 3000 Quadratmeter. „Wir werfen nichts weg“, kündigte er dennoch an, die Ausstellungfläche sei sehr verwinkelt am derzeitigen Standort in der Lößnitzstadt.

Der Supermarktbetreiber, der den Bau eines weiteren Geschäfts- und Wohnhauses an der Ammonstraße plant (DNN berichteten) hat für die Exponate und die Rechte an dem Museum 50 000 Euro bezahlt. Mit den Eigentümern großer Leihgaben will er noch sprechen und hofft, dass sie dem Wechsel in „sein“ Museum zustimmen. Alle Arbeitskräfte aus Radebeul, auch Museumschef Joachim Stephan, sollen die Möglichkeit bekommen, auch im neuen Dresdner DDR-Museum zu arbeiten. Auf Stephan und Musemsspezialisten setzt Simmel auch beim der Gestaltung der Räume und dem Aufbau der Exponate. Er rechnet damit, dass alle Vorarbeiten samt zwei Durchbrüchen, die vom Neubauwürfel ins angrenzende DVB-Hochhaus führen sollen, rund 250 000 Euro kosten.

Von Christoph Springer

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