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Commerzbank investiert in Dresden 600.000 Euro

Flagship-Filiale Commerzbank investiert in Dresden 600.000 Euro

Reichlich eine halbe Million Euro investiert die Commerzbank in Dresden in die erste sächsische Flagship-Filiale. Mit dem modernen Wohlfühl-Modell für gut 100 seiner bundesweit 1000 Standorte will das Geldhaus künftig mehr Kunden locken.

Die Commerzbank baut weiter auf ein Filialkonzept, um Kunden zu betreuen. Ähnlich ausgestattet wie diese Räume in Berlin soll künftig auch die Commerzbank-Filiale am Dresdner Altmarkt ab November Kunden einladen.
 

Quelle: PR

Dresden. Am Altmarkt Dresden entsteht der erste sächsische „Flagship“-Standort der Commerzbank. Fast 600000 Euro lässt sich die zweitgrößte deutsche Bank die komplett neu gestaltete Vorzeigefiliale kosten – eine von etwa 120, die das Geldhaus plant, um dem Filialsterben mit mehr Service, Bequemlichkeit und modernem Chic entgegenzuwirken. Mitte Oktober geht der Umbau los, Anfang November soll alles fertig sein. Engagiert wurde die Dresdner Niederlassung des Projektentwicklers AIC aus Chemnitz.

„Der Name ,Dresdner Bank’ wird als Reminiszenz an das einst übernommene Bankhaus beibehalten“, sagt der hiesige Niederlassungsleiter Joachim Hecker, der das neue Konzept am Donnerstag in Dresden vorstellte und dessen Mitarbeiter in der Landeshauptstadt insgesamt 126000 Kunden betreuen. Doch außer dem Namen wird sich ansonsten fast alles ändern: Die Filiale soll ganz anders aufgebaut sein – mit Servicepersonal, Wartebereichen, Kaffeeautomaten, W-Lan und iPads zum Surfen, mit Medienwänden, halb geschützten Beratungsinseln – und irgendwo auch einer Kasse. Eine Mischung aus Café und Lifestyle-Büro, die dem Standort nach Ansicht der Banker noch weit mehr als die aktuell 32000 betreuten Kunden am Standort bescheren soll – einfach, weil man eingeladen wird, hereinzukommen. Außerdem, so Hecker, wird die Bank am Altmarkt künftig von Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr geöffnet sein – der Betriebsrat habe zugestimmt.

Warum aber investiert ein Geldinstitut in Zeiten des Online-Bankings überhaupt in teure Anlaufpunkte? Natürlich, sagt auch Hecker, braucht für das Geldabheben niemand mehr eine Filiale. Aber um komplexere Themen wie einen Bausparvertrag, Kredite oder Geldanlagen zu besprechen, suchen viele Kunden gern ihre Hausbank auf: Befragungen der Commerzbank hätten ergeben, dass das für 70 Prozent ihrer Kunden ein wichtiges Kriterium bei der Wahl ihrer Bank ist.

„Wir haben das Konzept der Flagship-Filialen zwei Jahre lang erfolgreich getestet“, erklärt der Dresdner Commerzbank-Chef, „an den Pilotstandorten ist die Zahl der Besucher um 50 Prozent gestiegen“. Auf solche zahlen hofft Hecker auch. Der Dresdner „Altmarkt ist ein Top-Standort“, findet er und sagt mit Blick auf die künftige Ausstattung: „Die Bank wird zum Gastgeber“.

Von Barbara Stock

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