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Christvesper auf dem Neumarkt als Aufruf zu friedlichem Miteinander

Vor der Frauenkirche Christvesper auf dem Neumarkt als Aufruf zu friedlichem Miteinander

Weit über 10.000 Menschen haben auch in diesem Jahr die Weihnachtliche Vesper vor der Dresdner Frauenkirche gefeiert und dabei ein Zeichen für Respekt und für ein friedliches Miteinander gesetzt. Die größte Geste kam dabei zum Schluss. Vor dem auseinandergehen reichten sich Tausende Menschen symbolisch die Hände.

Weit über 10.000 Menschen haben auch in diesem Jahr die Weihnachtliche Vesper vor der Dresdner Frauenkirche gefeiert und dabei ein Zeichen für Respekt und für ein friedliches Miteinander gesetzt.
 

Quelle: Anja Schneider

Dresden.  Weit über 10.000 Menschen haben auch in diesem Jahr die Weihnachtliche Vesper vor der Dresdner Frauenkirche gefeiert und dabei ein Zeichen für Respekt und für ein friedliches Miteinander gesetzt. Die größte Geste kam dabei zum Schluss. Vor dem Auseinandergehen reichten sich Tausende Menschen symbolisch die Hände.

„Lassen wir nicht zu, dass das Jahr 2016 Wunden in unserer Gesellschaft hinterlässt“, appellierte Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) an die schätzungsweise 17.000 – 20.000 Menschen auf dem Neumarkt. Das Jahr habe „schreckliche Schatten geworfen“, so Tillich. Es sei nun jedermanns Aufgabe, sich von Mitmenschlichkeit leiten zu lassen. Es gelte, zusammenzustehen für die friedliche Demokratie.

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Weit über 10.000 Menschen haben auch in diesem Jahr die Weihnachtliche Vesper vor der Dresdner Frauenkirche gefeiert und dabei ein Zeichen für Respekt und für ein friedliches Miteinander gesetzt.

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Zuvor hatte Landesbischof Carsten Rentzing angesichts von Maßlosigkeit auch in Kritik und Zorn zu Selbstbegrenzung und Bescheidung gemahnt. „Wir müssen uns selbst begrenzen, wenn wir nicht uns selbst, den gesellschaftlichen Frieden und das Wohl dieser Welt gefährden wollen“, sagte er. Maßlosigkeit führe zu maßloser Kritik und die führe zu maßlosem Zorn. Und mit dem werde nichts erreicht. Sich in Kritik und Zorn zu bescheiden sei keine Selbstaufgabe, sagte Rentzing wohl auch in Richtung der Pegida-Anhänger. Eine kleine Zahl der Asylfeinde hatte versucht, die Veranstaltung zu stören. Der Versuch ging aber in der Masse der Menschen unter.

Gemeinsam gedachten die Menschen stattdessen der Opfer des Terroranschlags auf dem Berliner Weihnachtsmarkt. Diese wurden genauso ins Gebet eingeschlossen, wie die Opfer von Aleppo oder diejenigen, deren Not so groß ist, dass sie sich in Lebensgefahr in die Hände von Schleppern begeben.

Nach Angaben der Stiftung Frauenkirche ist die jährliche Christvesper der größte regelmäßige Gottesdienst unter freiem Himmel. Seit 1993 wird er alljährlich am 23. Dezember vor der Frauenkirche gefeiert.

Von S. Lohse

Dresden, Neumarkt 51.05104 13.741489
Dresden, Neumarkt
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