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Lokales Tausende feiern Weihnachtliche Vesper auf dem Neumarkt
Dresden Lokales Tausende feiern Weihnachtliche Vesper auf dem Neumarkt
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18:42 23.12.2017
Tausende feiern die Weihnachtliche Christvesper auf dem Neumarkt Quelle: dpa-Zentralbild
Dresden

Tausende Dresdner haben am Samstagabend die traditionelle Weihnachtliche Vesper vor der Frauenkirche gefeiert. Dicht an dicht standen die Menschen bis an die Ecken des Neumarktes. Die Organisatoren sprachen bei der 25. Auflage von bis zu 21.000 Besuchern.

Sowohl Sachsens Landesbischof Carsten Rentzing als auch Sachsens neuer Ministerpräsident Michael Kretschmer riefen die Menschen auf, sich für die Gesellschaft zu engagieren. „Unsere Gesellschaft braucht ein neues Zusammenstehen“, sagte Rentzing. Es seien „die zuversichtlichen Menschen, die wir in unserer Gesellschaft so dringend brauchen. Menschen, die sich nicht in falscher Weise verunsichern lassen.“ Es brauche „Menschen, die sich nicht von ihren eigenen Sorgen ersticken lassen, sondern frei sind, auch die Not der anderen zu sehen und ihnen zu helfen“, betonte er.

Tausende Dresdner haben am Samstagabend die traditionelle Weihnachtliche Vesper vor der Frauenkirche gefeiert. Wir waren mit der Kamera dabei.

Michael Kretschmer sprach von der Frauenkirche, als ein Symbol des friedlichen Miteinanders, von Toleranz und Respekt. „Ich werde alle, die sich dafür einsetzen, mit ganzer Kraft unterstützen“, so der Ministerpräsident. „Wir können gemeinsam überall in unserem Land unseren Beitrag leisten. Zum Beispiel, indem wir uns um diejenigen kümmern, die Hilfe brauchen. Eltern, denen die Erziehung ihrer Kinder schwer fällt. Schüler, die in der Schule Unterstützung brauchen. Unternehmer, die Förderung benötigen. Senioren, die sich auch im hohen Alter umsorgt und aufgehoben fühlen wollen. Ich möchte Sie ermutigen, weiterhin dabei mitzumachen“, rief er den Dresdnern zu. „Wir sollen uns gegenseitig helfen, ohne uns in der Hilfe des anderen auszuruhen.“

Musikalisch gestaltet wurde die Feier von Solisten, dem Kammerchor der Frauenkirche unter der Leitung von Matthias Grünert und dem Blechbläserensemble Ludwig Güttler. Die erste Vesper dieser Art wurde am 23. Dezember 1993 vor dem kurz zuvor aus den Trümmern freigelegten Altar der Frauenkirche gefeiert. Inzwischen ist das im Zweiten Weltkrieg zerstörte Gotteshaus längst wieder aufgebaut – damals habe sich das niemand vorstellen können, so Frauenkirchenpfarrerin Angelika Behnke.

Ein Teil der Bilder entstand mit freundlicher Unterstützung der Heinrich-Schütz-Residenz.

DNN/sl

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