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Chip-Hersteller Globalfoundries will 1,5 Milliarden in Dresden investieren

Nach Entlassungswelle Chip-Hersteller Globalfoundries will 1,5 Milliarden in Dresden investieren

Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) sieht den Dresdner Standort des Chipherstellers Globalfoundries über Jahre hinweg gesichert. Der Eigentümer Mubadala, Staatsfonds des Golfemirats Abu Dhabi, hätte in Gesprächen die Investition von rund 1,5 Milliarden Euro zugesichert.

Dresdner Standort des Chipherstellers Globalfoundries

Quelle: dpa

Dresden. Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) sieht den Dresdner Standort des Chipherstellers Globalfoundries über Jahre hinweg gesichert. Der Eigentümer Mubadala, Staatsfonds des Golfemirats Abu Dhabi, hätte in Gesprächen die Investition von rund 1,5 Milliarden Euro zugesichert, erklärte Tillich am Mittwoch. Der Politiker ist derzeit in Abu Dhabi und Singapur unterwegs. Demnach will Mubadala den Dresdner Standort zur Leitfabrik innerhalb der Globalfoundries-Familie ausbauen und die Produktionskapazität auf rund eine Million Wafer pro Jahr erhöhen. Tillich sprach von einer guten Nachricht für Dresden und einer „Garantie für die nächsten Jahre, wenn nicht Jahrzehnte.“

Bereits im Februar kündigte Globalfoundries eine Milliardeninvestition und den Ausbau des Dresdner Standortes an, wollte die genaue Summe aber erst nach abschließenden Gesprächen mit Land, Bund und EU nennen. Im März entschied die sächsische Landesregierung, den Chip-Hersteller mit weiteren 90 Millionen Euro aus dem Landeshaushalt zu subventionieren.

Stellenstreichungen bei Globalfoundries in Dresden

Erst im vergangenen Dezember kündigte Globalfoundries massive Stellenstreichungen an. 700 Menschen – darunter hunderte Leiharbeiter – sollten ihren Job verlieren, bis am Standort Dresden noch 3300 Stellen übrig bleiben würden. Das sahen die Planungen des Unternehmens vor.

joka/dpa

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