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Lokales CG Gruppe will in Dresden eine Milliarde Euro verbauen
Dresden Lokales CG Gruppe will in Dresden eine Milliarde Euro verbauen
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15:00 05.05.2017
Die CG Gruppe AG will in Dresden in den nächsten Jahren bis zu eine Milliarde Euro in Bauvorhaben investieren. Quelle: dpa
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Dresden

Die CG Gruppe AG will in Dresden in den nächsten Jahren bis zu eine Milliarde Euro in Bauvorhaben investieren. Das kündigte gestern der Vorstandsvorsitzende Christoph Gröner in der Landeshauptstadt an.

Dabei werde der Projektentwickler auch in den sozialen Wohnungsbau einsteigen. „Wir haben ein Projekt mit bis zu 1000 Wohnungen in Vorbereitung, bei dem rund 300 Sozialwohnungen mit einem Mietpreis um die sieben Euro pro Quadratmeter entstehen können“, erklärte Gröner. Da die Verträge noch nicht unterschrieben seien, könne er keine weiteren Details nennen.

Die CG Gruppe investiere deutschlandweit bereits 800 Millionen Euro in den Bau von Sozialwohnungen und komme dabei ohne Fördermittel aus. So errichte die CG Gruppe auf dem stillgelegten Gelände des Freiladebahnhofs in Leipzig 2000 Wohnungen, davon 30 Prozent mit günstigen Mieten. Er bevorzuge das kooperative Baulandmodell, erklärte Gröner, bei dem er auf zwei Dritteln der Fläche Marktmieten realisiere, mit denen die Sozialwohnungen subventioniert würden. „Das funktioniert nicht in zentralen Lagen wie am Postplatz in Dresden, ist aber in anderen Stadtteilen denkbar.“

Die CG Gruppe werde nicht nur Wohnungen bauen, sondern ganze Quartiere mit Schulen, Kindertagesstätten, Parkhäusern und Behörden- sowie Gewerbebauten errichten, kündigte der Vorstandsvorsitzende an. „Wir wollen Stadtteile entwickeln.“

Um die Baukosten zu reduzieren, will die CG Gruppe gemeinsam mit zwei Partnern ein Fertigteilwerk in Erfurt am Autobahnkreuz errichten. Der Grundstein für das Vorhaben soll am 1. August gelegt werden. Es gehe nicht um den Plattenbau, sondern um vorgefertigte Elemente.

„Wir wollen das, was im Moment noch auf der Baustelle geschieht, in die Halle verlagern und von Facharbeitern ausführen lassen.“ Dadurch werde Bauen wetterunabhängiger und flexibler: So könne die Produktion gestoppt werden, wenn der Baufortschritt wegen schlechtem Wetter ins Stocken gerät.

Gröner will das Bauen auch digitalisieren und von jedem Haus ein dreidimensionales Modell erstellen, bei dem nicht nur die Baukosten, sondern auch die Folgekosten für die nächsten 100 Jahre ersichtlich würden. Mit einer Kombination aus digitalem Bauen und serieller Fertigung könnten die Baukosten nachhaltig gesenkt werden, glaubt der Vorstandsvorsitzende.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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