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Lokales CDU lehnt Einsatz städtischer Gelder für Wiederbelebung des Fernsehturms ab
Dresden Lokales CDU lehnt Einsatz städtischer Gelder für Wiederbelebung des Fernsehturms ab
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12:56 11.05.2017
  Die CDU im Stadtrat kann sich nur eine private Finanzierung für die Wiederbelebung des Fernsehturms vorstellen. Quelle: dpa
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Dresden

Die CDU im Stadtrat kann sich nur eine private Finanzierung für die Wiederbelebung des Fernsehturms vorstellen. „Wir sehen keine Möglichkeit, dass mit städtischen Mitteln zu stemmen“, erklärte Fraktionschef Jan Donhauser am Mittwoch in Dresden.

Die Öffnung des Turmes für Touristen sei eine schöne Idee, aber nur mit privaten Investoren machbar. Der Bau der Ballsporthalle an der Magdeburger Straße durch den Investor Saegeling sei ein Beispiel dafür, dass es grundsätzlich möglich ist. Donhauser kann sich auch ein Bürgerbegehren dazu vorstellen. Aber da müsse ebenfalls die Finanzierung klargestellt sein. Für die Stadt müssten Investitionen in Kitas, Schulen und Straßen im Vordergrund stehen. Für eine Wiedereröffnung mit angeschlossener Seilbahn und großem Wissenschaftszentrum sind Kosten von bis zu 60 Millionen Euro im Gespräch. Betriebskosten seien dabei noch völlig offen, sagte Donhauser.

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Die Machbarkeitsstudie sagt es klar: Um den Fernsehturm ohne dauerhafte Verluste zu betreiben, benötigt es jedes Jahr 230.000 Besucher. Die DNN haben diese Zahl mit verschiedenen anderen Sehenswürdigkeiten in Dresden und Umgebung verglichen.
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Von Ingolf Pleil

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