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Lokales Todesfahrt in Dresden-Rossendorf: Bundesgerichtshof verwirft Revision
Dresden Lokales Todesfahrt in Dresden-Rossendorf: Bundesgerichtshof verwirft Revision
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12:54 12.12.2016
Symbolbild  Quelle: dpa
Rossendorf/Fischbach

 Im März war ein Familienvater für die Todesfahrt mit seinen zwei kleinen Kindern auf der B6 zwischen Rossendorf und Fischbach vom Landgericht Görlitz wegen Mordes zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden (DNN berichtete). Die Verteidigung, die damals auf sechs Jahre Haft wegen Totschlags in minderschwerem Fall plädierte, legte gegen das Urteil Revision ein. Diese hat der Bundesgerichtshof jedoch durch Beschluss vom 23. November 2016 verworfen. „Das Urteil ist somit rechtskräftig“, teilt die Staatsanwaltschaft Görlitz mit.

Zur Erinnerung: Der Mann – ein 47 Jahre alter kosovarischer Staatsangehöriger – hatte sein Auto, in dem seine beiden Kinder saßen, am 27. August 2015 mit Absicht gegen zwei Bäume gefahren. Die vierjährige Tochter und der fünfjährige Sohn starben, der Vater überlebte. Als Tatmotiv wurde damals vor Gericht festgestellt, dass die Ehefrau des Verurteilten diesen mit den Kindern verlassen wollte. „Daher beabsichtigte er, sich an ihr zu rächen, damit sie ewig leide“, so die Staatsanwaltschaft Görlitz. Die Schwurgerichtskammer des Landgerichtes Görlitz verurteilte den Familienvater im März wegen Mordes in zwei tateinheitlichen Fällen zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe und stellte die besondere Schwere der Schuld fest, denn er habe heimtückisch und aus niedrigen Beweggründen getötet.

Von DNN

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