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Lokales Büromarkt in Dresden stabil
Dresden Lokales Büromarkt in Dresden stabil
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09:43 08.07.2016
Die Grafik zeigt die Entwicklung des Büroflächenmarktes in Dresden laut Aengevelt-Research (Halbjahr 2016).  Quelle: Aengevelt
Dresden

 Der Dresdner Büromarkt hat bei den Umsätzen und den mittleren Mieten zugelegt. Das sind die Ergebnisse der Halbjahresbilanz für 2016 des Immobiliendienstleisters Aengevelt für Dresden.

Im ersten Halbjahr 2016 wurden am Dresdner Büromarkt rund 36 000 Quadratmeter vermietet. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum (1. Halbjahr 2015: rund 32 000 Quadratmeter) bedeutet dies einen Anstieg um knapp 13 Prozent. Ein großer Teil entfiel dabei auf Anmietungen, die der öffentlichen Hand zugeordnet werden können wie beispielsweise die Volkshochschule oder eine Immobilienbehörde des Bundes.

Die Spitzenmiete erreicht mit rund 12 Euro pro Quadratmeter den gleichen Wert wie Mitte 2015, ging aber seit dem Jahresende von 12,50 Euro leicht zurück. Die stadtweite Neuvermietungsmiete stieg seit Ende 2015 um nahezu acht Prozent von 7,70 auf 8,30 Euro pro Quadratmeter im Schnitt. Im City-Bereich stiegen die mittlere Miete von 8,50 Euro auf 10,10 Euro pro Quadratmeter.

Die Grafik zeigt die Entwicklung des Büroflächenmarktes in Dresden laut Aengevelt-Research (Halbjahr 2016). Quelle: Aengevelt

Der Grund für diese Entwicklung liegt vor allem im knappen Angebot moderner Mietflächen im Innenstadtbereich. Bei guter Nachfrage steigt dadurch die mittlere Miete und weil Nachfrage auf andere Bereich der Stadt ausweicht, steigen auch dort die Mieten und führen zu einem Anstieg des stadtweiten Durchschnittswerts.

Aengevelt erwartet aufgrund der Verknappung für 2016 einen moderaten Anstieg des mittleren Mietniveaus, während die Spitzenmiete stabil bleiben dürfte. „Damit bleiben die Büroraumkosten in Dresden ansiedlungsfreundlich und sind im bundesweiten Vergleich weiterhin überaus wettbewerbsfähig“, erklärte Immobilienexperte Walter Zorn.

Spitzenmieten beginnen in den sieben größten Metropolen in Deutschland („Big Seven“) bei etwa 23 Euro und mittlere City-Mieten liegen dort zwischen 17 und 20 Euro.

Der Leerstand ging im ersten Halbjahr von 240 000 auf 230 000 Quadratmeter zurück, als vermietbar gelten davon etwa 190 000 Quadratmeter. Der Neubau werde auf „relativ geringe“ 12000 Quadratmeter für das ganze Jahr prognostiziert. Deshalb werde sich an der Angebotssituation auf absehbare Zeit kaum ändern.

Von Ingolf Pleil

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