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Lokales Bürgermeister von Dresden und Magdeburg: Große Koalition gegen Blockaden
Dresden Lokales Bürgermeister von Dresden und Magdeburg: Große Koalition gegen Blockaden
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20:40 09.09.2015

Wie die Dresdner OB lehnt auch Trümper Blockaden gegen Neonazi-Aufmärsche strikt ab - und positioniert sich dabei unzweifelhaft gegen SPD-Größen wie den Ex-Bundestagspräsidenten Wolfgang Thierse und seine zwei OB-Kollegen Albrecht Schröter und Stefan Wolf aus Jena und Weimar. So, wie die Dresdner Oberbürgermeisterin auf die Menschenkette setzt, unterstützt Trümper in Magdeburg die "Meile der Demokratie". Dabei handelt es sich um eine Veranstaltung, mit der wichtige Plätze der Stadt besetzt werden, um dort Rechtsextremen keinen Raum zu geben. Dazu gehörte in diesem Jahr erstmals auch der Vorplatz des Magdeburger Hauptbahnhofs, zuletzt regelmäßig Aufmarschort der Neonazis in Magdeburg.

"Weil in der Meile der Demokratie alle demokratischen Kräfte in der Stadt vereinigt sind und gemeinsam sagen: Wir als Stadt mit Vereinen, Verbänden, Schulen, Kindergärten, Seniorenvertretungen demonstrieren gegen Naziaufmärsche in der Stadt", unterstütze er diese Veranstaltung, sagte Trümper anlässlich der Proteste vor einer reichlichen Woche. "Und das ist unsere Form der Blockade. Alle anderen Formen von Blockaden, die dazu geneigt sind Gewalt mit auszulösen, unterstütze ich nicht."

Das Beispiel aus Magdeburg zeigt: Es ist nicht eine reine CDU-Linie, sich gegen Blockaden von Naziaufmärschen auszusprechen. Trümper handelte sich damit Kritik des Bündnisses "Magdeburg Nazifrei" ein, das es seit eineinhalb Jahren gibt. Dieses Bündnis ist ähnlich organisiert wie das 2009 gegründete "Bündnis Dresden Nazifrei", das sich unmissverständlich für Blockaden von Naziaufmärschen ausspricht.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 28.01.2014

cs

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