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Lokales Bürgerfest soll Dresdens wahres Gesicht zeigen - kein Verbot für Bachmann
Dresden Lokales Bürgerfest soll Dresdens wahres Gesicht zeigen - kein Verbot für Bachmann
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13:40 17.10.2016
Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) lädt alle Dresdner am Montagabend ab 17 Uhr zu einem Bürgerfest auf den Neumarkt ein Quelle: dpa
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Dresden

Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) lädt alle Dresdner am Montagabend ab 17 Uhr zu einem Bürgerfest auf den Neumarkt ein, um gemeinsam zu zeigen, dass Dresden eine bunte und weltoffene Stadt ist, in der man achtsam und respektvoll miteinander umgeht. „Wir haben uns bewusst für ein Fest entschieden. Denn das bietet die Chance, miteinander ins Gespräch zu kommen“, so Annekatrin Klepsch, Zweite Bürgermeisterin (Linke).

Programm

17.05 Uhr: Ökumenisches Friedensgebet der Kreuzkirche
17.25 Uhr: Statement von Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP)
17.30 Uhr: Kreuzkantor Roderich Kreile dirigiert einen Bürgerchor
17.45 Uhr: Statement von Eric Hattke, Atticus e.V.
17.50 Uhr: Bürgerchor, zweiter Teil
18.05 Uhr: Drummer Oded Kafri
18.15 Uhr: Band Fineripps
18.35 Uhr: Statement von Frank Richter, Direktor der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung
18.40 Uhr: Band Fineripps, zweiter Teil
19 Uhr: Statement von Prof. Gerhard Ehninger, Dresden – Place to be, mit zwei syrischen Ärzten sowie Sängern und Trommlern aus Chemnitz
19.20 Uhr: The Chris Molina Trio
20 Uhr: Ende
außerdem: öffentliche Bürgersprechstunden zwischen 17 und 20 Uhr von OB Hilbert und den Bürgermeistern Peter Lames, Hartmut Vorjohann, Annekatrin Klepsch, Kristin Klaudia Kaufmann und Raoul Schmidt-Lamontain; Basteln im Zelt des Verkehrsmuseums

Kein Verbot für Pegida-Chefs

Nicht mit dabei sein werden die Pegida-Frontmänner Lutz Bachmann und Siegfried Däbritz. Ein Verbot für die beiden gibt es allerdings nicht, stellten Stadtverwaltung und Polizei am Montag klar. "Wir wurden als Gefährder eingestuft", hatte Bachmann am Sonntag behauptet. Die Dresdner Polizei weiß von einer entsprechenden "Gefährderansprache" allerdings nichts. "Woher dieses von Herrn Bachmann benannte 'Verbot' stammt, kann ich nicht nachvollziehen", so Polizei-Sprecherin Ilka Rosenkranz auf Anfrage von DNN.de.

Bachmann und Däbritz hatten am 3. Oktober mit ihren Anhängern sowie Politikern der AfD und Neonazis auf dem Neumarkt gegen die Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit demonstriert. Dabei wurden die Teilnehmer eines Festgottesdienstes mit zahlreichen beleidigenden und rassistischen Parolen bedacht. Polizei und Ordnungsamt hatten die als "Raucherpause" getarnte illegale Versammlung toleriert. Indirekt rief Bachmann seine Anhänger am Sonntag auf, wieder zum Neumarkt zu gehen. "Wenn ihr rauchen geht, kann es euch keiner verbieten", so Bachmann. 

DNN

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