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Lokales Bündnis „Dresden für alle“ will auch ohne Pegida weitermachen - Großdemo am 28. Februar geplant
Dresden Lokales Bündnis „Dresden für alle“ will auch ohne Pegida weitermachen - Großdemo am 28. Februar geplant
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17:29 09.09.2015
Die Demo "Dresden für alle" am 15.12.2014 in Dresden. Quelle: dpa
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Das erklärte der Sprecher des Bündnisses, Eric Hattke. „Der deutliche Rückgang der Teilnehmerinnen bei Pegida könnte ein Indiz dafür sein, dass sich die Bewegung ihrem Ende nähert“, meinte er am Dienstag.

„Dresden für alle“ werde seine Arbeit aber langfristig fortsetzen, „auch ohne Pegida“.Die selbst ernannten „Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ hatten am Montagabend nach Polizeiangaben 2000 Menschen auf den Neumarkt vor der Frauenkirche gebracht. Zeitgleich hatten mehrere Hundert Menschen mit dem Bündnis „Dresden für alle“ auf dem nahe gelegenen Postplatz für Toleranz, Mitmenschlichkeit und Weltoffenheit demonstriert.

Zudem ruft „Dresden für alle“ zur Teilnahme an einer weiteren geplanten Demonstration gegen Pegida, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus am 28. Februar in Dresden auf. Organisiert von Flüchtlingen und unterstützt von Wissenschaftlern aus ganz Deutschland sollen an diesem Tag möglichst viele Menschen in Dresden auf die Straße gehen, um ihre Solidarität mit Flüchtlingen zu zeigen. Start soll 14 Uhr auf dem Theaterplatz sein.

dpa

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