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Breiter Widerstand gegen Pegida am 6. Februar

Demogeschehen Breiter Widerstand gegen Pegida am 6. Februar

Gegen den von der fremdenfeindlichen Pegida-Bewegung angekündigten Aktionstag am 6. Februar formiert sich breiter Widerstand in Dresden. Wie die Stadtverwaltung auf DNN-Anfrage mitteilte, sind bislang zwölf Veranstaltungen im Stadtgebiet angezeigt.

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Dresden. Gegen den von der fremdenfeindlichen Pegida-Bewegung angekündigten Aktionstag am 6. Februar formiert sich breiter Widerstand in Dresden. Wie die Stadtverwaltung auf DNN-Anfrage mitteilte, sind bislang zwölf Veranstaltungen im Stadtgebiet angezeigt.

Das Bündnis Herz statt Hetze hat eine Versammlung auf dem Theaterplatz mit 8000 Teilnehmern angemeldet. Nach DNN-Informationen soll es wieder ein Kulturprogramm ähnlich wie am 21. Dezember auf dem Theaterplatz geben. Dem Aufruf von Herz statt Hetze, erneut Flagge gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zu zeigen, teilen erneut die Dresdner SPD, die Linke, die Jusos und die Grünen. Ziel sei es, möglichst alle wichtigen Plätze in der Innenstadt zu belegen, um Pegida keine Möglichkeit zu geben, Dresdens historische Kulisse wieder einmal zu missbrauchen, heißt es von den Initiatoren.

Eindrücke von Herz statt Hetze am 21. Dezember auf dem Dresdner Theaterplatz

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So haben die Grünen nach Informationen dieser Zeitung den Altmarkt angemeldet, die Sozialdemokraten wollen auf den Schlossplatz und die Dresdner Linke will auf dem Dippolsdiswalder Platz klare Kante gegen Fremdenfeindlichkeit zeigen. Auch Dresden Nazifrei kündigt für den Samstag Gegenaktionen gegen die angekündigte „Pegida-Rallye“ an. Mehr Informationen soll es dazu in der kommenden Woche geben, so ihr Sprecher. Das Bündnis Gepida, das seit Monaten jeden Montag gegen Pegida auf die Straße geht, kündigt nach internen Informationen eine Kundgebung am Königsufer an.

Die Dresdner Kirchen und die Jüdische Gemeinde sagen der Vereinahmung der Stadt durch Bachmanns islamfeindliche Bewegung ebenfalls den Kampf an. Für den 6. Februar hat die Jüdische Gemeinde nach DNN-Informationen den Hasenberg an der Synagoge und die Dresdner Kirchen den Neumarkt bei der Versammlungsbehörde angezeigt.

Wie die Versammlungsbehörde bezüglich der Anmeldungen entscheidet, bleibt abzuwarten. Fest steht bislang nur, dass Pegida gleich zwei Veranstaltungen angezeigt hat. Der „Pegida-Förderverein“ will offenbar wieder in die Neustadt. Die Stadtverwaltung schreibt in ihrer Antwort auf eine DNN-Anfrage zwar nur von einer Anmeldung einer Demo in der „Neustadt“, nach unseren Informationen wollen Bachmann und Co. zum Neustädter Bahnhof. Eine zweite Demo wurde von einer „natürlichen Person“ angezeigt, die die Verwaltung aber ausdrücklich dem Pegida-Spektrum zuordnet.

Julia Vollmer

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